In dieser Woche gab es eine Busfahrt mit stehenden Fahrgästen wo weit über 90 km/h erreicht wurden und der dreistellige zumindest gefühlt angekratzt wurde und am heutigen letzten Schultag müssen wohl eine Schularbeiten ohne die Kids aus Vanikum geschrieben werden. Oder die Arbeit wird halt später von ihnen geschrieben, denn der erste Bus  durch Vanikum hatte heute wieder massive Probleme.
Da kann man als Fahrer auch während der Fahrt mal auch Eine rauchen, was so geschehen ist.
Massive Verspätungen, Ausfälle, rauchendes Fahrpersonal und gefährliche Fahrweise – herzlich Willkommen in den Herbstferien und allzeit Gute Fahrt !

Wenn die jungen Fahrgäste den Weg besser kennen als der Busfahrer

Sicher ist es sehr viel an Information, wenn kurz vor einem Feiertag eine Ortsumgehung in Betrieb genommen wird (Hier weitere Infos zum Thema der Ortsumgehung B59N Sinsteden ) und diese diverse temporäre Veränderungen mit sich bringt. Da kann man als Fahrer eines Linienbusses auch schonmal in die Situation kommen, den Weg von A nach B nicht so ganz zu kennen. Alles Neu, alles anders.
Kein Problem, denn unsere Schulkinder wissen wohin sie wollen und wie man dahin kommt. Kurzerhand wurde dem Fahrer auf der neuen Stecke geholfen.  
Verdrehte Welt ! Professionell ? Wohl kaum, oder ?

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Viertel vor Sieben in Rommerskirchen … Es kommt eine Info in der WhatsApp Gruppe “bus-s-top”, dass der 871 heute Anstel nach Grevenbroich Bahnhof etwas später kommt – der Bus, der einen Tag zuvor wegen eindringendem Wasser schon aufgefallen war hat eben einem Auto den Außenspiegel „frisiert“ und ist weitergefahren. Liest sich nicht gut, kommt auch gar nicht gut an, hat einer Teilnehmerin der Gruppe aber die Möglichkeit gegeben Ihren Sohn statt wieder mal auf den Bus warten zu lassen direkt in den Zug zu setzen. Aufwand – Ja – aber die Informationskette hat zumindest für etwas Sicherheit gesorgt. Vereinbarungsgemäß wurde der Vorfall auch an die Gemeinde Rommerskirchen übermittelt und von dort an den BVR. 
Irgendwie scheint der Wurm in dem Bus zu sein. (würde ja auch das viele Wasser erklären)

Am ersten Freitag nach den Ferien wurden die Kinder an der Haltestelle Flurgasse ordnungsgemäß um 7.04 Uhr in den Bus der Linie 871 eingelassen.  2 Minuten zuvor befand sich dieser noch in Anstel. Wesentlich weiter als einige hundert Meter an der zu dieser Uhrzeit stark befahrenen B477 ging es für unsere Kids nicht.
Sie wurden vom Busfahrer hinausbefördert.
Ende der Fahrt – Motorprobleme.

Soweit kann das alles passieren. Autos gehen nun mal kaputt.
Ärgerlich, wenn dies im Rahmen bei der Schülerbeförderung passiert.
Nicht nachvollziehbar ist allerdings, warum der Fahrer die Kinder nicht an den nächsten Bus verwiesen hat, vielleicht gemeinsam mit ihnen gewartet hätte- sondern diese einfach herausbefördert hat. Der Start in ein neues Schuljahr ist gerade für die Fünftklässler nicht unbedingt leicht und der Bus sollte etwas Vertrauenserweckendes mit sich bringen. Den Fahrer beispielsweise.
Der hat es aber vorgezogen am Rathaus mit den Händen in der Tasche erstmal eine Zigarette zu rauchen. Ausfallzeit gleich Freizeit. Schade! Schade um eine vertane Chance positiv in Erscheinung zu treten finden wir.
Was auch noch geschah: Eine besorgte Mutter hat sich eine Handvoll Kinder geschnappt und diese dann in Selbstorganisation zur Schule nach Grevenbroich befördert.
Geld sieht sie dafür keines, auch wenn sie mit dem Chef des Dienstleistungsunternehmens, welches seinen Sitz in Krefeld hat, seither mehrfach in telefonischem Kontakt stand.

 

Update 20.09.2019 : Der so grummelige Fahrer ist mittlerweile sehr freundlich zu den Kindern. Das macht doch mal richtig gute Laune !

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Die letzten 5 Jahre Erfahrungsschatz mit dem BVR sind für eine Mutter wie folgt zu beschreiben :

1% pünktlich
10% unter 5 Minuten später
79 % unter 10 Minuten später
5% über 5 Minuten später
5% kommen gar nicht 

Quelle:  Facebook und persönlicher Austausch mit der Betroffenen

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Wenn A für Vanikum steht und man setzt für B Grevenbroich ein, dann kann es als Schüler durchaus Sinn machen zunächst von Vanikum „zurück zum Bahnhof Rommerskirchen” zu fahren um dann gut gelaunt wieder in Vanikum einfahren zu können.
Der feine Unterschied ist, dass man dann drin ist statt draußen in der Menschenmenge – zumal bedingt durch die Ausfälle auch durchaus auch mal das „Stehen gelassen werden“ droht.
mit dieser Strategie ist ein Jugendlicher vor einigen Jahren bereits ganz gut gefahren.
Wenn man den zeitlichen Aufwand rechnet, der dahinter steckt fragt man sich vermutlich, ob das überhaupt vertretbar ist.
Die Antwort lautet schlicht und ergreifend JA – denn die andernfalls angefallenen Fehlstunden im Unterricht sind nicht mit solchen Schwierigkeiten im Buslinienverkehr aufzuwiegen.

Zwei Schritte vor und einer zurück – ja sicher, das ergibt auch einen Schritt!