VR Bank unterstützt Feld- und Werksbahnmuseum
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Das Feld- und Werksbahnmuseum in Oekoven ist ein überregionaler Anziehungspunkt für Eisenbahnfreunde von nah und fern.

Momentan befindet sich das Museum in einer ausgesprochen prekären Situation. Aufgrund von neuen Brandschutzauflagen kann der Fahrbetrieb – wenn überhaupt – nur in sehr eingeschränktem Umfang stattfinden. Eine schnelle und durchgreifende Änderung der Situation erfordert erhebliche Investitionen, die die momentane Finanzkraft des Vereins übersteigt.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Als Standortgemeinde haben wir natürlich ein großes Interesse am Fortbestand des Museums und helfen, wo wir können.” So finden – unter Beteiligung der Gemeinde intensive Gespräche mit der Bauaufsicht der Rhein – Kreises statt, um eine Problemlösung zu forcieren.

Die angespannte Situation des Museums hat auch die VR Bank bewegt. In seiner letzten Sitzung hat der Spendenbeirat der Bank spontan einen Betrag von 3.500 € bewilligt. Das ist ein wichtiger Baustein für die Finanzierung der geforderten Ertüchtigung der Zuwegung zu dem vorhandenen Löschteich.

Zur Spendenübergabe an Marcus und Ute Mandelartz vom Feld- und Werksbahnmuseum kamen von der VR Bank Prokurist Wolfgang Cremer und Gerd Fuchs vom Spendenbeirat der Bank.

Cremer: “Als VR Bank freuen wir uns, das Feld- und Werksbahnmuseum in dieser schwierigen Situation unterstützen zu können. Gesellschaftliches Engagement ist uns wichtig. Deshalb fördern wir die Region und die Menschen und übernehmen Verantwortung für diese.”

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Auf Einladung von Heike Troles in Düsseldorf – die Bürgermeister Krützen, Mertens und Lierenfeld besuchen ihre Landtagsabgeordnete im Landtag
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Zu einem Austausch über die Themen des Wahlkreises kamen auf Einladung der Landtagsabgeordneten Heike Troles die Bürgermeister Klaus Krützen aus Grevenbroich, Dr. Martin Mertens aus Rommerskirchen und Erik Lierenfeld aus Dormagen in den Landtag nach Düsseldorf.

In konstruktiver Atmosphäre informierte die Parlamentarierin die Bürgermeister über die aktuelle Landespolitik und setzte hier kommunale Schwerpunkte. So wurden die derzeitigen Themen, wie die intensive Arbeit an der Verkehrsinfrastruktur im Bundesland und insbesondere im Wahlkreis diskutiert.

Die positive Entwicklung in Sachen der B477n war genauso Thema wie die Planung des Lückenschlusses der L361n. Der Autobahnanschluss Delrath macht gute planerische Fortschritte, das Heimatförderprogramm stößt auf positive Resonanz, die Heimatfeste bekommen keine weiteren Sicherheitsauflagen: es gibt Erfolge im Wahlkreis zu berichten.

Ein stets zentraler Punkt der Wahlkreisarbeit von Heike Troles ist die heimische energieintensive Industrie, die auch von den Bürgermeistern Krützen, Mertens und Lierenfeld mit besonderem Nachdruck behandelt wird. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftskraft im Rheinischen Revier und für den Wohlstand einer ganzen Region und darüber hinaus verantwortlich. Dieser Bedeutung sind sich alle Beteiligten bewußt.

Der Strukturwandel im Rheinischen Revier wird nur durch gestalterische, parteiübergreifende Zusammenarbeit ein voller Erfolg für unsere Heimat werden – darin waren sich alle vier Politiker einig.

Insgesamt konnten die Bürgermeister gemeinsam mit Heike Troles eine positive Bilanz der gemeinsamen Bemühungen feststellen und haben weiterhin enge Zusammenarbeit in Aussicht gestellt.

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Fahrradklimatest des ADFC
Seit 2004 ist Rommerskirchen Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft
fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden
und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS).
Zur Sicherung und Steigerung des Radverkehranteils wurde
ein umfassendes, flächenhaftes und angebotsorientiertes
Radverkehrskonzept erstellt.
In den letzen Jahren wurden viele Kilometer Fahrradwege
durch sogenannte Lückenschlüsse im Wirtschaftswegenetz
aus Mitteln der Gemeindekasse realisiert worden, so dass
der Freizeit- aber auch Berufsradfahrer abseits der viel befahrenen
Hauptverkehrsstraßen auf gut ausgebauten Wegen
alle Ortsteile der Gemeinde Rommerskirchen mühelos
erreichen kann. Auch der mehr als 20 Kilometer lange
Rommerskirchener Rundradweg ist so entstanden. Zuletzt
wurden im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes
neue Angebote für Radfahrer geschaffen.
Jetzt ist die Radfahrerperspektive gefordert: Beim ADFCFahrradklima-
Test können alle Radfahrer mitmachen, egal,
wie oft oder wie lange sie Radfahren oder ob sie ADFCMitglied
sind oder nicht, um das Fahrradklima in ihrer Stadt
oder Gemeinde zu bewerten.
Wie sehen lebenswerte Städte und Gemeinden aus, was
bieten sie, damit Radfahrer aller Altersstufen sich wohl und
sicher fühlen? Bewerten können das nur die Radfahrer
selbst. Darum ruft der ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium
auf, an der Umfrage zum Fahrradklima-
Test teilzunehmen.
Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2014 haben über 100.000
Bürgerinnen und Bürger mitgemacht.
Das Ergebnis für Rommerskirchen fiel hervorragend aus: In
der Stadtgrößenklasse von Rommerskirchen lag die Gemeinde
auf Platz 39 von 292 teilnehmenden Kommunen.
Auf Landesebene schnitt Rommerskirchen auf Platz 20 von
67 Kommunen ab.
Jetzt können die Rommerskirchener noch einmal selbst
bewerten, inwieweit sich die Bemühungen des Rathauses
gelohnt haben. Die Ergebnisse sind der Gradmesser dafür,
wie fahrradfreundlich die Stadt empfunden wird.
Um eine repräsentative Aussage zu erhalten, müssen mindestens
50 Teilnehmer aus Rommerskirchen mitmachen.
Wie funktioniert es?
Der Online-Fragebogen kann mit PC, Tablet oder mit dem
Smartphone auf www.fahrradklima-test.de ausgefüllt werden.
Auch der QR-Code auf Flyern und Plakaten leitet direkt
zur Umfrage. In etwa zehn Minuten lassen sich die 27
Fragen beantworten.
Die Umfrage läuft bis zum 30. September 2018. Die Ergebnisse
werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Der ADFCFahrradklima-
Test wird vom Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur gefördert.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Ich würde mich freuen,
wenn möglichst viele Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener
mitmachen würden, damit wir ein Feedback
aus der Bevölkerung haben, was gut gelaufen ist oder wo
wir evtl. noch nachbessern müssen.”

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Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss: Tipps für Umgang mit Wespen und Hornissen
Umwelt | 23.08.2018
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Wespen sind im Sommer ungebetene Gäste an der Kaffeetafel oder beim Grillen. © 511811894/MarcoUliana/iStock/GettyImages

Wenn das Fleisch auf dem Grill liegt oder der Obstkuchen mit Sahne auf dem Tisch steht, stellen sich manchmal ungebetene Gäste ein: die Deutsche Wespe oder die Gewöhnliche Wespe. Sie bilden Staaten mit bis zu mehreren tausend Tieren und sind in diesen Wochen häufig auf Terrasse und Balkon zu finden.

“In diesem Jahr scheint es zahlreiche Wespen zu geben, denn wir haben schon sehr viele Anfragen zu diesem Thema erhalten”, berichtet Michael Stevens, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer der Biologischen Station im Rhein-Kreis Neuss. “Ursache ist vermutlich die Trockenheit der letzten Monate, die eine ungestörte Volksentwicklung ermöglichte”, so der Experte. Die fehlenden Spätfröste im Frühjahr hätten eine hohe Überlebensrate der Jungköniginnen bewirkt. In diesem Jahr startete die Wespen-Population daher von einem hohen Niveau, und dann gab es optimale Witterungsbedingungen für sie.

Dabei verrichten Wespen in der Landschaft und im Garten nützliche Dienste. Genauso wie Bienen und Hummeln bestäuben sie Blüten. Sie vertilgen eine Menge Insekten und helfen dem Menschen dabei, die Schädlinge einzudämmen. Auch das “Recycling” von Fallobst und Aas ist eine Aufgabe für die Wespen im Naturhaushalt.

Wie sich Wespen verhalten, hängt stark davon ab, wo sie sich gerade befinden. Außerhalb ihres Nestbereichs sind Wespen nicht aggressiv. Stiche erfolgen hier nur, wenn das Tier in die Enge getrieben, eingeatmet oder gedrückt wird. Kennt man gewisse Kniffe, lässt es sich mit Wespen meist gut auskommen. Die allgemeinen Tipps der Biologischen Station auf einen Blick:

– Ruhe bewahren

– Hektische oder panische Bewegungen vermeiden

– Nicht anpusten (Kohlendioxid ist für sie ein Alarmsignal)

– Süßigkeiten, Nahrungsmittel und Getränke im Freien abdecken

– Trinkhalme (möglichst nicht aus Plastik) verwenden

– Essensreste wegräumen

– Kindern nach dem Essen Gesicht und Hände abwischen

– Mülleimer und Kompost abdecken

– Fliegengitter (Maschenweite kleiner als drei Millimeter) an Wohnräumen anbringen

– Fallobst an einen gesonderten Platz räumen, der wenig begangen wird – vor allem, wenn Kinder barfuß im Garten spielen.

Eine Methode, um Zwischenfälle mit Wespen zu reduzieren ist es, das Insekt mit zerstäubtem Wasser zu besprühen. “Dafür benötigt man lediglich eine Sprühflasche. Waschen Sie die Sprühflasche gut aus und füllen Sie diese mit Wasser. Bei Kontakt mit Wespen genügt es, ein paar Sprühstöße auf die Wespe abzugeben. Sie denkt, es fange an zu regnen und flüchtet zurück in ihr Nest”, so Michael Stevens von der Biologischen Station.

Die Wespen-Nester fallen meist recht spät im Sommer auf, wenn die Volksstärke angewachsen ist. Sollte ein Nest beim Schnitt einer Hecke entdeckt werden, handelt es sich fast immer um die Mittlere Wespe. Doch was ist zu tun bei einem Wespennest im Garten oder am Haus? “Man sollte möglichst einen Abstand von zwei bis drei Metern zum Nest einhalten. Außerdem sollte man schnelle, hektische Bewegungen vermeiden, die Hauptflugrichtung nicht blockieren und auf keinen Fall im Nest herumstochern”, so Stevens. Denn wenn jemand gestochen werde, würden Duft- und Botenstoffe freigesetzt, die andere Wespen anlockten und zur Verteidigung aufforderten. Sofort den Arzt aufsuchen sollte jeder, der im Rachenraum gestochen wurde oder allergisch reagiert.

“Viele wissen nicht, dass die Nester der Wespen, Hummeln und auch Hornissen einjährig sind und im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt werden”, so der Leiter der Biologischen Station in Knechtsteden. Ein friedliches Nebeneinander sei oft möglich und bedürfe nur etwas Toleranz und Aufklärung auf Seiten der Menschen. “Eine Belästigung muss ertragen werden, aber eine Gefährdung muss nicht in Kauf genommen werden”, heißt es.

Eine Umsiedlung empfiehlt Michael Stevens dann, wenn Menschen durch ein Nest in unmittelbarer Nähe gefährdet sind. Dazu ist keine behördliche Genehmigung erforderlich. Ob ein vernünftiger Grund vorliegt, muss jeder Hauseigentümer oder Mieter im Einzelfall für sich entscheiden. Die Beseitigung muss von Fachkräften wie Schädlingsbekämpfern oder versierten Imkern durchgeführt werden. Dazu sind entsprechende Schutzkleidung und fundierte Kenntnisse erforderlich. Von Selbsthilfe ist abzuraten.

Die Biologische Station hat für den Rhein-Kreis Neuss die Beratung zum Thema “Hautflügler” – wie Wespen und Hornissen – übernommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ratsuchenden weiter – zum Beispiel, wenn diese Probleme mit einem Nest am Haus haben. Sie geben Informationen und vermitteln Ansprechpartner, siedeln Wespen-Staaten aber nicht selbst um. Näheres unter der Telefonnummer 0 21 33/50 23 0 oder per E-Mail unter der Adresse info@biostation-neuss.de.

Quellverweis 2018-08-23 : Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss: Tipps für Umgang mit Wespen und Hornissen

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Bürgermeister Dr. Martin Mertens mit Heike Troles, MdL
und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke besuchen neue
Rettungswache
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Vor kurzem hat die neue Rettungswache in Rommerskirchen
an der B 477 ihren Betrieb aufgenommen.
Die Rettungswache ist ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis
und Gemeinde. So wurde das Gebäude von der Gemeinde
Rommerskirchen gebaut und wird durch den Rhein-Kreis
Neuss für den Betrieb der Rettungswache angemietet.
„Wir freuen uns, dass mit der neuen Wache eine optimale
rettungsdienstliche Versorgung für Rommerskirchen sichergestellt
ist“, so der Landrat und der Bürgermeister.
Vor dem Bau der Rettungswache wurden die Menschen in
Rommerskirchen von den drei Standorten Dormagen, Grevenbroich-
Kreiskrankenhaus und Grevenbroich-Neurath
versorgt. Die Rettungsdienst-Teams fuhren die meisten
Einsätze von Neurath aus. Das DRK erhielt in diesem Jahr
den Zuschlag als Betreiber.
Die Rettungswache ist rund um die Uhr besetzt.
Nach den Wochen unter “Echtbetrieb” besuchte Bürgermeister
Dr. Martin Mertens gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten
Heike Troles und Landrat Petrauschke die
neue Wache. Marcel Offermann, Leiter der neuen Rettungswache,
führte die Besucher durch die neuen Räumlichkeiten
und schilderte ausführlich die Erfahrungen aus
der Startphase.
Heike Troles: “Ich bin begeistert, welche tollen Räumlichkeiten
hier für dien Rettungsdienst geschaffen wurden.”
Die Gäste waren gleichermaßen davon überzeugt, dass
Rommerskirchen nun quasi einen Quantensprung in der
notärztlichen Versorgung gemacht hat.

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Landrat besucht Rettungswache nach Betriebsstart: “Schnelle Notfallhilfe für Rommerskirchen”
Sicherheit | 09.08.2018
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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (l.) spricht mit Wachen-Leiter Marcel Offermann (Mitte) und Rettungssanitäter Willy Steinforth über die technische Ausstattung im Einsatzfahrzeug. © M. Reuter

Die neue Rettungswache des Rhein-Kreises Neuss in Rommerskirchen an der B 477 läuft im Vollmodus. Noch während die letzten Bauarbeiten erfolgen – so werden derzeit noch 37 Türen eingebaut – hat das DRK den Betrieb aufgenommen. Bei einem Ortstermin informierte sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke über den Betriebsstart und ist überzeugt: “Mit der neuen Wache ist eine schnelle rettungsdienstliche Versorgung für Rommerskirchen sichergestellt.”

Wie der Landrat von Wachen-Leiter Marcel Offermann erfuhr, stehen in der Rettungswache seit dem 6. August zehn Einsatzkräfte im Schichtbetrieb bereit. Jeweils ein Notfallsanitäter oder Rettungsassistent und ein Sanitäter als Fahrer sind rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr vor Ort. Ausrücken mussten sie in den ersten drei Tagen sechs Mal. Für die Zukunft wünschte Landrat Petrauschke den Rettungskräften stets unfallfreie Einsätze und viel Erfolg in der täglichen Arbeit.

Mit dem Betrieb der Wache hat der Rhein-Kreis Neuss das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Grevenbroich, beauftragt. Das Gebäude wurde von der Gemeinde Rommerskirchen über die gemeindeeigene Entwicklungsgesellschaft gebaut und wird durch den Rhein-Kreis Neuss für den Betrieb der Rettungswache angemietet.

“Für die Rettungswache Rommerskirchen investiert der Rhein-Kreis Neuss rund 160.000 Euro in die Anschaffung eines Rettungswagens. Weitere 500.000 Euro kostet jährlich der Betrieb der Wache”, so Petrauschke, womit auch die Baukosten der Gemeinde refinanziert werden.

Vor dem Bau der Rettungswache wurden die Menschen in Rommerskirchen von den drei Standorten Dormagen, Grevenbroich-Kreiskrankenhaus und Grevenbroich-Neurath versorgt. Die Rettungsdienst-Teams fuhren die meisten Einsätze von Neurath aus.

Quellverweis 2018-08-09 : Rhein-Kreis Neuss: Landrat besucht Rettungswache nach Betriebsstart: “Schnelle Notfallhilfe für Rommerskirchen”

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Landrat Petrauschke bei der Bauernschaft: Langfristige Lösungen für Dürreproblem
Wirtschaft | 08.08.2018
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Dürreproblem im Blick: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke traf sich in Kaarst-Vorst mit dem Vorstand des Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach. © M. Reuter/Rhein-Kreis Neuss

Die Landwirte hoffen auf langanhaltenden Regen. Der für die nächsten Tage prognostizierte Niederschlag ist nämlich nicht ausreichend, um ihre Ernte zu sichern. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Boden extrem ausgetrocknet ist und zum Teil bis zu einem halben Meter tiefe Risse aufweist, in denen das Regenwasser zunächst versickert. Das wurde bei einem Besuch von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bei der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach deutlich.

Petrauschke zeigte sich betroffen von den Folgen der Dürre für die Landwirtschaft. “Die Landwirtschaft versorgt die Bevölkerung mit Lebensmitteln und ist außerdem ein bedeutender Arbeitgeber in unserer Region. Wir unterstützen sie bei der Suche nach langfristigen Lösungen zur Eindämmung des Problems”, so Petrauschke. Er traf den Vorsitzenden der Kreisbauernschaft, Wolfgang Wappenschmidt, und dessen Vorstandskollegen auf dem Hof von Stefan Schwengers, dem Vorsitzenden des Kreisrinderviehzuchtvereins Mönchengladbach-Grevenbroich-Neuss, in Kaarst-Vorst.

“Das derzeitige Wetter ist kein Grund für politische Forderungen nach einer Agrarwende. Jedes Jahr passen wir Anbauplanung, Sortenwahl, Düngung und Pflanzenschutz den aktuellen Gegebenheiten an. Gegen eine Dürre wie in diesem Jahr ist man jedoch weitgehend machtlos. Die Landwirtschaft ist kein Auslöser des Klimawandels und der damit verbundenen Temperatursteigerungen”, sagte Wappenschmidt. Die Bauern fürchten Ernteeinbußen bei den Sommerkulturen von mehr als 30 Prozent. Besonders betroffen sind Gemüse und Kartoffeln, die einen hohen Anteil am Betriebsergebnis ausmachen, und der Mais. Die derzeit erzeugte Ware weist nicht nur geringere Mengenerträge, sondern auch weniger Nährstoffe auf, was zu einer geringeren Futterqualität fürs Vieh führt. Es muss deshalb Futter hinzugekauft werden, das aber aufgrund der hohen Nachfrage sehr teuer ist. “Der Futtermarkt ist wie leergefegt, und einige Anbieter halten ihre Ware in Erwartung steigender Preis zurück”, hieß es.

Obwohl die Beregnungsanlagen in diesen Tagen rund um die Uhr laufen, reichen die Kapazitäten nicht, um alle Felder bewässern zu können, wie es aktuell nötig wäre. Das Problem der Landwirte ist allerdings nicht nur die Trockenheit, sondern auch die große Hitze, die den Tieren und den Pflanzen zusetzt.

Wenn der Bund ein “Ereignis von nationalem Ausmaß” und das Land als “widrig” anerkannte Witterungsverhältnisse ausrufen würden, würden drohende Schadensersatzpflichten der Bauern gegenüber Abnehmern wegfallen, mit denen Lieferverträge bestehen. Ansonsten würden die Landwirte über die extreme Trockenheit und die dadurch zu erwartenden Mindererträge hinaus finanziell noch weiter belastet. “Wir kämpfen jedenfalls engagiert darum, den wirtschaftlichen Schaden der Dürre so gering wie möglich zu halten und die Versorgung der Menschen bei uns sicherzustellen”, versicherten die Bauern dem Landrat.

Quellverweis 2018-08-09: Landrat Petrauschke bei der Bauernschaft: Langfristige Lösungen für Dürreproblem

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Bürgermeister Dr. Martin Mertens sieht Handlungsbedarf für die
Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ für
das Rheinische Revier

Die von der Bundesregierung einberufene Kommission für „Wachstum,
Strukturwandel und Beschäftigung“ soll bis Ende 2018 einen
Kohleausstiegspfad erarbeiten. Zudem soll die Kommission Vorschläge für
eine Strukturentwicklung in den betroffenen Regionen vorlegen.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens erklärt hierzu:
“Auf Rommerskirchener Gemeindegebiet befinden sich 9,5 % des größten
Braunkohlekraftwerks Europas. Hier wird 99 Mal mehr Energie produziert
als Rommerskirchen selbst verbraucht. Mit der in Rommerskirchen
produzierten Energie können demnach hundert weitere Klein- und
Mittelstädte in der Region versorgt werden. Es ist daher völlig
unverständlich, dass in der Kommission auf Bundesebene kein Vertreter
aus dem Rhein-Kreis Neuss und nur sehr wenige aus dem Rheinischen
Revier zu finden sind. Hier muss nachgebessert werden.
Im Rheinischen Revier haben sich unsere Gemeinde Rommerskirchen
und die Stadt Bedburg bereits 2014 auf den Weg gemacht, den örtlichen
Strukturwandel zu gestalten: Der Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“
wurde im Jahr 2014 von beiden Kommunen initiiert. Bis 2016 folgten die
Kommunen Bergheim, Grevenbroich, Jüchen und Elsdorf. Gemeinsam
haben wir den ersten regierungsbezirksübergreifenden Planungsverbund
in Nordrhein-Westfalen gebildet. Das Gebiet des Rheinischen Sixpacks
umfasst über 200.000 Einwohner auf einer Fläche von insgesamt 480km².
Es ist ärgerlich, dass in der Kommission für „Wachstum, Strukturwandel
und Beschäftigung“ auch kein Vertreter des Planungsverbundes vertreten
ist. Gerade die politischen Akteure auf kommunaler Ebene wissen, wie die
Situation vor Ort ist und welche Lösungsansätze es für einen adäquaten
Umgang mit dem Strukturwandel gibt.
Der Strukturwandel im Rheinischen Revier kann nur gelingen, wenn
verschiedene Politikbereiche ineinandergreifen. So muss die Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik auf den Strukturwandel reagieren können. Hierzu sind
gesetzliche Anpassungen und Flexibilisierungen nötig. Die heimische
Braunkohle ist ein zentrales Rückgrat der Wirtschaft im rheinischen
Revier. Als Bürgermeister ist mir wichtig, gemeinsam mit der regionalen
Wirtschaft dafür einzutreten, dass kein vorschneller und unüberlegter
Ausstieg aus der Braunkohle stattfindet. Die Arbeitsplätze sowie die
Versorgungssicherheit sind zwei wichtige Komponenten in der Diskussion,
die es zu beachten gilt. Deswegen arbeiten wir als Bürgermeister aus
Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen
eng zusammen
Außerdem müssen Infrastrukturprojekte wie die B477n und die B59n
vorrangig behandelt und nicht unnötig verzögert werden. Hier muss die
Kommission Druck auf die nordrhein-westfälische Landesregierung
ausüben.
Auch die Quartierspolitik von Land und Kommunen müssen sich bereits
jetzt Gedanken machen, wie frei werdende Flächen zukünftig sinnvoll und
innovativ genutzt werden können.“

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Umgang mit Wespen

631372 / Pixabay

Bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen trauen sich
die Menschen erst abends auf Balkon oder in den Garten.
Wirft man dann den Grill an, dann kommen bereits die ersten
Störenfriede und machen sich am gedeckten Tisch
breit. – die Wespe. Penetrant umschwirren die gelbschwarzen
Insekten Tische und Stühle, erschrecken die Kinder
und machen es sich auf Speisen und Getränken bequem.
So lästig Wespen auch sein können — solange keine unmittelbare
Gefahr von ihnen ausgeht, sollte man keine radikalen
Maßnahmen ergreifen.
Denn trotz ihres schlechten Rufes sind Wespen wichtig für
das Ökosystem. Nicht ohne Grund sind die meisten Wespenarten
durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.
Wird man also lediglich ab und zu von der einen oder anderen
Wespe heimgesucht, können einige Vorsichtsmaßnahmen
und Hausmittel durchaus ausreichen.
Findet man am Haus oder im Garten ein ganzes Wespennest,
stellt sich die Frage, ob man es entfernen lassen sollte.
Grundsätzlich stehen Wespennester unter Naturschutz
und sollten nur in einer konkreten Gefahrensituation bekämpft
werden. Eine solche liegt vor, wenn sich ein Eindringen
der Wespen in Haus oder Wohnung nicht vermeiden
lässt oder Kinder und Allergiker betroffen sind. Bei allen
Arbeiten im Grünen sollte sorgsam darauf geachtet werden,
ob sich gegebenenfalls ein Schwarm im Grün oder im Erdreich
befindet.
Viele Menschen glauben, dass die Feuerwehr bei einem
Wespennest zuständig sei. Dies trifft jedoch nicht zu. Der
richtige Ansprechpartner ist ein Unternehmen für Schädlingsbekämpfung
. Meist hängt es davon ab, wo sich das
Wespennest befindet, ob ein professioneller Schädlingsbekämpfer
gerufen werden muss. Ein Fachmann kann das
Wespennest umsiedeln oder abtöten. Findet man in den
Gelben Seiten keinen Schädlingsbekämpfer, dann erteilt
das Ordnungsamt der Gemeinde Rommerskirchen gerne
Hinweise, wer behilflich sein kann.

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Grünpatenschaften

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Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Rommerskirchen ist
eine zunehmend grüne Gemeinde. An zahlreichen Stellen
wurden im öffentlichen Raum zusätzliche Grünanlagen angelegt,
die das Bild der Gemeinde aufwerten.”
Insgesamt sind alleine sieben neue Parkanlagen in den
letzten Jahren entstanden.
Seit Jahren findet zudem in der Gemeinde Rommerskirchen
die Aktion „Fit für den Frühling“ statt. Viele Bürgerinnen und
Bürger finden sich an diesem Tage ein, um für ein sauberes
und gepflegtes Rommerskirchen ehrenamtlich tätig zu werden.
Seither wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtliche
Patenschaften für „ihre“ Grünfläche übernommen.
Mittlerweile sind mehr als 70 solcher Grünpatenschaften im
gesamten Gemeindegebiet übernommen worden.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens : “Immer wieder erfüllt es
mich mit Stolz und Freude, dass unsere aktive Bürgerschaft
unser Rommerskirchen als gemeinsame Aufgabe versteht.”
In den vergangenen Jahren hat das Rathaus tausende Narzissen
in das öffentliche Grün gepflanzt. Diese Aktion wird
fortgesetzt werden, um Gemeinde noch mehr zu verschönern.
Großen Anklang findet auch die Aktion “Familienbäume”.
Bereits mehr als 100 solcher Bäume wurden von der Bürgerschaft
gestiftet.
Trotz der schon großen Anzahl von Aktiven könnte aber die
Pflege öffentlichen Grüns noch weiter optimiert werden.
Gerade in Zeiten klammer Haushaltskassen kann das Rathaus
mit seinem geringen Personalbestand nicht mehr alles
alleine stemmen. Jede Hilfe ist demzufolge herzlich willkommen,
damit sich der Rommerskirchener Slogan: “Entspannt
leben – erfolgreich arbeiten“ auch im Erscheinungsbild
der Gemeinde ausdrückt.
Insbesondere in den Neubaugebieten wurde beim Endausbau
der Straßen viel Wert auf Grüngestaltung gelegt. Ist die
Pflege einer einzelnen Baumscheibe vor der Haustür in der
Regel mit geringem Aufwand zu erledigen, summiert sich
die Vielzahl der Grünflächen im gesamten Gemeindegebiet
auf eine beträchtliche Arbeit.
Die Koordination von Patenschaften, aber auch der Familienbäume,
übernimmt das Tiefbauamt der Gemeinde. Interessenten
können sich dort unter den Telefonnummer
02183-800- 34/ – 35 oder -82 melden.

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