Frühe Nominierung von Rinkert für nächste Bundestagswahl

Dieses Thema im Forum "Dormagen" wurde erstellt von Roki Portal Redaktion, 9 Januar 2020.

  1. 09.01.2020 / 16:15 Uhr — Dormago / duz

    Foto: Dormago / duz [​IMG]
    Daniel Rinkert soll wieder für die SPD bei der Wahl zum Bundestag antreten
    Spätestens am 24. Oktober 2021 müsste nach Artikel 39 des Grundgesetzes die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag stattfinden. Ungewöhnlich früh benannte jetzt der Kreisvorstand der SPD im Rhein-Kreis Neuss seinen Kandidaten, bei dem es sich um keine Überraschung handelt: Kreisvorsitzender Daniel Rinkert soll nach 2017 ein weiteres Mal versuchen, den Wahlkreis 108 (Dormagen, Grevenbroich, Neuss, Rommerskirchen) zu gewinnen. Der Vorstand habe den 32-Jährigen einstimmig nominiert, sagte heute Rinkerts Stellvertreter Andreas Behncke. Dessen Nominierung zum Landratskandidaten hatte Rinkert im letzten Jahr verkündet. Die formelle Aufstellung des Grevenbroichers soll nach der Kommunalwahl im Herbst erfolgen. Auch ohne Vorstandsnominierung können dann interessierte Mitglieder natürlich ebenfalls antreten.
    Behncke zum Grund der frühen Entscheidung: „Wir arbeiten in langen Linien. Daher versuchen wir immer sehr frühzeitig vor Wahlen die personellen und strategischen Weichen zu stellen.“ Mit Rinkert präsentiere man einen Kandidaten, der durch seine Kandidatur 2017 und seine Mitarbeit in Arbeitsgruppen des Parteivorstandes zum Strukturwandel schon heute mit bundespolitischen Themen in Verbindung gebracht werde. Bei der Wahl des SPD-Bundesvorstandes vor einem Monat hatte Rinkert nicht genügend Delegierte hinter sich: Nach dem ersten Wahlgang zog er seine Kandidatur zurück.

    Eine „innovative Wirtschafts- und Industriepolitik“ sei das zentrale Thema im Bundestagswahlkampf. Rinkert ist überzeugt: „Heute gewinnen weder Unternehmen ohne Hilfe, noch reine Staatsunternehmen. Die Strategie für den heutigen Weltmarkt ist die strategische Kooperation von Politik, Industrie und Wissenschaft.“ Bei der Gestaltung des Strukturwandels im Rhein-Kreis Neuss spiele daher die Ansiedlung einer Hochschule „mit dem höchsten Etat aller Hochschulen“ eine zentrale Rolle.

    Quellverweis DORMAGO
     

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