POL-REK: 200327-4: Corona-Trick scheiterte - Pulheim

Dieses Thema im Forum "Infos der Polizeipressestelle des Rhein-Erft-Kreis" wurde erstellt von Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis RSS, 27 März 2020.

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    27.03.2020 – 14:50

    Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

    Rhein-Erft-Kreis (ots)

    Die Polizei warnt explizit vor einer neuen Form des Betrugs. Dabei geben sich die Betrüger im Telefonat als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und nun Geld für die Behandlung benötigten.

    Am Donnerstag (26. März) rief gegen 20:00 Uhr ein vermeintlicher Sohn eine 82-jährige Dame an. Der "Sohn" behauptete, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben und nun 250.000 Euro für die Behandlung der Krankheit zu benötigen. Die Seniorin erwiderte, nicht über so viel Geld zu verfügen, woraufhin der Unbekannte enttäuscht auflegte. Am nächsten Tag (Freitag) rief der Unbekannte erneut bei der Seniorin an und sagte, dass auch 50.000 Euro ausreichten. Die Seniorin schenkte den Ausführungen Glauben und begab sich zu ihrer Bank, um den Geldbetrag abzuheben. Dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters, der umgehend die Tochter der Seniorin in Kenntnis setzte, blieb die Tat unvollendet. Die Kriminalpolizei ermittelt. Wie auch beim "falschen Polizeibeamten" oder anderen Anrufen von Unbekannten gilt auch hier:

    - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter
    ist. Fordern Sie den Anrufer grundsätzlich dazu auf, seinen
    Namen selbst zu nennen!
    - Rufen Sie ihn über die Ihnen bekannte oder selbst herausgesuchte
    Rufnummer zurück!
    - Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld
    bittet!
    - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
    Gesprächspartner, z. B. oft ein angeblicher Enkel, Geld von
    Ihnen fordert!
    - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte
    Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über 110, wenn
    Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt!

    Bitte machen Sie in Ihrem Umfeld auf die Masche aufmerksam! (nh)

    Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

    Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Telefon: 02233 52-3305
    Fax: 02233 52-3309
    Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de


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