Stadt Dormagen und IG Mozartstraße finden Kompromiss

Dieses Thema im Forum "Dormagen" wurde erstellt von Roki Portal Redaktion, 12 Juli 2019.

  1. 12.07.2019 / 12:46 Uhr — Presseinfo Stadt / duz

    Foto: Stadt Dormagen [​IMG]
    Der Grünbestand im Bereich des Beethovenquartiers ist hoch. Daran soll sich auch nur bedingt etwas ändern
    Die Stadt Dormagen und die Interessengemeinschaft (IG) Mozartstraße haben im Verfahren zur Bebauungsplanaufstellung Nr. 531 „Beidseits der Beethovenstraße“ einen Kompromiss gefunden, erklärt heute die Stadtverwaltung. Am Dienstag, 2. Juli, hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei einem gemeinsamen Ortstermin an der Mozartstraße Änderungen vorgeschlagen. Diesen habe die Anwohnerversammlung vier Tage später einstimmig zugestimmt, betont Dieter Hartig von der IG: „Ich danke dem Bürgermeister im Namen aller Anwohner der Mozartstraße für das Entgegenkommen“, so Hartig. „Ich freue mich, dass wir in dieser Sache einen guten Kompromiss mit der IG gefunden haben“, erklärte Lierenfeld. Er hatte schon bei einer Bürgerversammlung in der BvA-Aula deutlich gemacht, dass er an einer einvernehmlichen Lösung interessiert sei.
    Der jetzt gefundene Kompromiss sieht vor, zur Klarstellung die bislang zeichnerisch festgesetzte Geschosszahl in allen Baufeldern um ein Geschoss zu reduzieren und eine abschließende Gebäudehöhe im Bebauungsplanentwurf festzusetzen. Die festgesetzte Gebäudehöhe beinhaltet die mögliche Errichtung eines so genannten Staffelgeschosses. Eine darüber hinausgehende Gebäudeerhöhung ist somit ausgeschlossen.

    Alternativ zum Bebauungsplanvorentwurf hat die Verwaltung vier Bebauungsvarianten entwickelt, in denen der Standort und der derzeitige Flächenzuschnitt des großen Spielplatzes unverändert beibehalten werden können. Dadurch verringern sich die südlichen Baufelder. Favorisiert wird eine der Varianten, in denen der angrenzende Quartiersplatz in seiner Größe möglichst beibehalten werden kann.

    Zum Erhalt der Baumreihe am Sportplatz hat die Verwaltung vorgeschlagen, den Baumbestand durch die Festsetzung eines entsprechenden Erhaltungsgebotes im Bebauungsplanentwurf zu sichern. Möglicherweise wird auch die öffentliche Grünfläche erweitert. Insgesamt würde das dazu führen, dass der nördliche Bereich des B-Plans um wenige Meter nach Westen verschoben wird. Das wiederum hat zur Folge, dass einige wenige Bäume an dieser Stelle weichen müssten. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, dass es aus ökologischer Sicht erforderlich sei, die östliche Baumreihe auszulichten und einen Teil des Baumbestandes zu fällen.

    Quellverweis DORMAGO
     

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