Symbolbild

Der Strukturwandel in Rommerskirchen braucht einen grünen Kompass
Dachbegrünung: Klimaschutz und Förderung des Wirtschaftsstandorts
Rommerskirchen.

Wir alle erinnern uns an die Starkregenepisoden der letzten Wochen und einen Sommer, der
geprägt war durch anhaltende, überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Die
Klimaveränderung, mit immer häufigeren, anhaltenden Hitzeperioden stellt urbane, aber
auch ländliche Gebiete vor enorme Herausforderungen, die durch gezielte Maßnahmen wie
die Dachbegrünung zwar nicht verhindert, aber lokal gemildert werden können. Eine
Dachbegrünung wirkt sich positiv auf die Energieeffizienz der Gebäude aus und trägt zu
einem besseren Regenwassermanagement bei. Auch die Biodiversität und das Mikroklima
profitieren von dieser Maßnahme. Bündnis 90/Die Grünen setzen sich aktiv für die
Förderung der Dachbegrünung und den Einsatz von Photovoltaikanlagen ein. Klimaaktives
Bauen sowie der Einsatz erneuerbarer Energien, können sich zudem hervorragend
ergänzen. Durch gezielte Fördermaßnahmen möchten wir die Bürger finanziell entlasten, die
sich für den Einsatz der nachhaltigen Technologien entscheiden. In Verbindung mit einer
geschickten Wirtschaftsförderung, werden auch gezielt lokale Unternehmen und
Fachbetriebe gestärkt. Hier wären Dachdeckerbetriebe, Tischlereien, Landschaftsbau oder
Photovoltaikunternehmen, zu nennen. „Umweltschutz stärken und gleichzeitig den
Wirtschaftsstandort Rommerskirchen sichern und ausbauen. Das ist ein sinnvoller Beitrag
zu einem modernen, zukunftsfähigen Strukturwandel“ fasst Katharina Janetta zusammen.
Fördermöglichkeiten
Bündnis 90/Die Grünen haben bereits einige Anträge für die kommende Wahlperiode vorbereitet,
um möglichst bald mit der Förderung der Dachbegrünung und der Photovoltaikanlagen zu
beginnen. Angedacht sind folgende Möglichkeiten:
•Direkte Zuschüsse zur Dachbegrünung
•Indirekte Förderung der Dachbegrünung bei gesplitteter Abwassersatzung
• Wirtschaftsförderung von Bau-/Umbaumaßnahmen zur Dachbegrünung und hierdurch
Stärkung lokaler Fachbetriebe
• Ergänzung für die Kaufverträge kommunaler Siedlungsflächen in Rommerskirchen. Die zur
Bebauung geeigneten Flach- und Schrägflächen auf Gebäuden wären somit mit
Photovoltaik und/oder Grünflächen zu besetzten.
Welche Vorteile bietet eigentlich eine Dachbegrünung?
Die Dachbegrünung, stellt nur eine mögliche Form der Gebäudebegrünung dar. Sie wirkt sich
positiv auf die Energieeffizienz der Gebäude aus. Im Winter lässt sich durch eine gesteigerte
Dämmwirkung Energie einsparen, im Sommer wird dagegen die Hitzebelastung abgemildert.
Durch die gesteigerte Wasserrückhaltung wird ein optimiertes Regenwassermanagement
angestrebt. Es wird damit bis zu 70 % weniger Wasser in die Kanalisation abgeleitet. Durch die
Auswahl geeigneter Pflanzenarten, die nicht nur der Sonneneinstrahlung, sondern auch dem Frost
und Wind trotzen müssen, wird die Biodiversität gefördert und zusätzlicher CO2 gebunden. Das
optimierte Mikroklima, das durch die Staubbindung erreicht wird, steigert zusätzlich die
Lebensqualität der Einwohner. Auch ein ästhetischer Aspekt wirkt sich laut einiger Studien positiv
auf die Gesundheit der Bewohner aus.

Projekte für den Strukturwandel in Jüchen und Rommerskirchen werden vorangebracht

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke setzt sich gemeinsam mit den Bürgermeistern Harald Zillikens und Dr. Martin Mertens für Projekte im Strukturwandel ein.
Foto: A. Baum / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Der Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier bleibt für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke eines der zentralen Themen für die Zukunft. Bereits im Frühjahr haben Jüchen und Rommerskirchen im Rahmen dieses Prozesses Projekte zur Förderung eingereicht. Landrat Petrauschke setzt sich nun gemeinsam mit den Bürgermeistern Harald Zillikens und Dr. Martin Mertens erneut für diese Projekte ein. Dazu hat er die Stadt Jüchen und die Gemeinde Rommerskirchen gebeten, die Projekte weiterzuentwickeln und diese bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier für eine Förderung einzureichen.

 

„Der Strukturwandel stellt uns im Rhein-Kreis Neuss vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen um unsere Region zukunftsfähig aufzustellen, mit konkreten Projekten unseren Standort zukunftsfähig aufzustellen und einen echten Mehrwert für Bürger und Unternehmen im Kreis zu schaffen“, so Petrauschke.

 

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und den Kommunen funktioniert dabei sehr gut. Uns eint das gemeinsame Ziel bestehende Arbeitsplätze zu sichern, neue zu schaffen und einen nachhaltigen Wandel erfolgreich umzusetzen“, so Bürgermeister Zillikens.

 

Bürgermeister Dr. Mertens ergänzt: „Entscheidend ist, dass wir im Rahmen des Strukturwandels nicht nur über Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Regierungsbezirksgrenzen hinweg zusammenarbeiten, sondern auch über Parteigrenzen. Die vielen Initiativen unter anderem im ‚Bündnis Strukturwandel gestalten‘, die auch Rommerskirchen mit angestoßen hat, zeigen jetzt erste Erfolge. Das gibt Mut für die kommenden Jahre.“

 

„Mit den ausgearbeiteten Projekten sehe ich gute Chancen, diese Ziele zu erreichen und zur Steigerung von Wertschöpfung und Lebensqualität beizutragen“, ist sich der Landrat sicher.

 

Unter dem Schlagwort „Smart City“ sollen dabei in Rommerskirchen die beiden Projekte „Roki-Liner“ und „Eisspeicher“ umgesetzt werden.

 

Mit dem Eisspeicher soll auf besonders umweltschonende Art die Nutzung von Umweltenergie mittels hocheffizienter Anlagentechnik praktiziert werden. Die Wärmeversorgung des Areals „Im Kamp“ soll dabei über ein kaltes Nahwärmenetz mit einem Eisspeicher in Verbindung mit dezentralen Sole-Wasser-Wärmepumpen erfolgen. Zudem soll die Eigenstromversorgung mit Photovoltaik die Wärmepumpe unterstützen. Dies erhöht den regenerativen Anteil und verbessert die Wirtschaftlichkeit.

 

Der „Roki-Liner“ soll in Rommerskirchen ein flächendeckendes, an die Nachfrage angepasstes und bedarfsgesteuertes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr schaffen. Dieses soll die bestehenden Angebote ergänzen und sowohl die Vernetzung der Ortsteile untereinander, mit dem Bahnhof und der künftigen Mobilstation stärken, als auch die Erreichbarkeit von Unternehmen für Mitarbeiter und Kunden verbessern. Die auf die übrigen ÖPNV-Linien abgestimmte Bedienung aller Ortsteile ist zusammen mit dem zusätzlichen S-Bahn-Anschluss einer der wichtigsten Bausteine bei der Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebotes in Rommerskirchen und wird gemeinsam mit dem Projektpartner BVR Busverkehr Rheinland umgesetzt.

 

Die Stadt Jüchen ist zusammen mit dem Zweckverband Landfolge Garzweiler im Rahmen des sogenannten SofortprogrammPlus mit dem Projekt „Innovationspark Erneuerbare Energien“ berücksichtigt. Des Weiteren haben auf dem Jüchener Stadtgebiet Projekte des Zweckverbands Landfolge Garzweiler, wie die Leitbildentwicklung Grünes Band und Innovation Valley Berücksichtigung gefunden.

Bei seiner Sitzung am 26. Mai 2020 im Feierabendhaus in Hürth hat der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier einer Liste von 83 Projekten des sogenannten SofortprogrammPlus zur Förderung im Rahmen der geplanten Strukturhilfemaßnahmen empfohlen.

 

Über einen Qualifizierungsprozess des Förderprogramms Starterpaket Kernrevier hat die Stadt Jüchen sich mit dem Projekt „Zentraler, energieautarker Bauhof“ beteiligt.

Im Rahmen des Projekts soll u. a. die Installation einer modernen Hackschnitzelheizung erfolgen. Der Betrieb dieser Anlage soll in Kooperation mit der Stiftung Schloss Dyck und landwirtschaftlichen Betrieben der Region erfolgen (Einsatz von Miscanthus-Pellets und anderen regenerativen Brennstoffen, wie z. B. Holzschnitt). Der jährliche Miscanthus-Schnitt des Schloss Dyck liegt zwischen 200 und 220 Tonnen. Dies entspricht (ein Restwassergehalt von 40 % unterstellt, 2,67 Kilowatt/kg) einem Heizöläquivalent von rd. 54.000 Litern. Der heutige Baubetriebshof, der sich auf 3 Standorte verteilt, soll durch einen modernen Neubau an zentraler Stelle des Stadtgebiets ersetzt werden. Für die Ladung der vorhandenen und neu anzuschaffenden E-Fahrzeuge des Fuhrparks wird eine eigene PVAnlage installiert.

Container für die herbstlichen Blätter

Auch in diesem Jahr zeigt sich, dass die braunen Bioabfallgefäße oftmals nicht ausreichen, um den gesamten Laubabfall zu entsorgen.
Besonders das Laub der Bäume am Straßenrand, das von
den Anwohnern aufgefegt wird, stellt ein erhebliches Abfallvolumen dar.
Deshalb wird die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder in
mehreren Ortsteilen Laubcontainer aufstellen.

  • Nordstraße
  • Zollstraße
  • Martinusstraße
  • Schule Hoeningen Parkplatz
  • Schule/Schwimmbad Parkplatz
  • Schule/Kindertagesstätte Frixheim
  • Friedhof Oekoven
  • Oekoven Römerstraße/Kirche
  • Sinsteden Maternusstraße
  • Sinsteden Alte Schule
  • Vanikum Dreschgasse
  • Friedhof Hoeningen Parkplatz
  • Friedhof Evinghoven Parkplatz
  • Friedhof Nettesheim Parkplatz
  • Rommerskirchen Marktplatz
  • Eckum Schützenplatz
  • Kindertagesstätte Anstel
  • Ludgerring
  • Spielplatz Tilsiter Straße

    Die Container werden ab dem 05.10.2020 bereitstehen.
    Außer Laub dürfen keine anderen Abfälle darin entsorgt
    werden, da sonst die Anlieferung zur Kompostierungsanlage unmöglich wird. Die Container sind nicht als Ersatz für
    die Biotonne oder für die Bündelsammlung gedacht.

    Äste und Zweige, die so groß sind, dass sie gebündelt werden können, müssen für die Bündelsammlung aufgehoben
    werden. Die Termine für die Bündelsammlung können aus
    dem Abfallkalender, den die Gemeinde Rommerskirchen
    herausgegeben hat, entnommen werden.

Kuba erneut zu Gast im Rommerskirchener Rathaus

Kuba (v.l.n.r.) Christoph Zimmermann (Vorsitzender Verein Soli Cuba) Frau Yamaria Perèz (Konsulat Bonn) Dr. Martin Mertens

Durch den Rommerskirchener Verein Soli Cuba e.V. sind vor
fünf Jahren die ersten freundschaftlichen Kontakte nach 
Kuba entstanden. Nun hat Bürgermeister Dr. Mertens erneut
die Botschaftsrätin der Republik Kuba Yamari Pérez im Rommerskirchener Rathaus empfangen, um sich über die aktuelle Coronasituation auszutauschen – Christoph Zimmermann, Vorsitzender des Vereins Soli Cuba e.V., fungierte als
Dolmetscher. 
Yamari Pèrez erzählt, dass die Situation in Kuba ähnlich sei
wie in Rommerskirchen. Sie berichtet jedoch auch, dass sie
durch die Wirtschafts -, Handels – und Finanzblockade der
USA gegen Kuba Schwierigkeiten hatten, aus China und anderen Ländern Hygieneartikel und Beatmungsgeräte zu importieren. Beispielsweise wurden zahlreiche Lieferungen von
Gesichtsmasken die sich auf dem Weg von China nach Kuba
befanden, durch die US -Behörden in den US-Amerikanischen Häfen gestoppt.
Zusätzlich arbeite Kuba an einem Corona -Impfstoff, um die
Krankheit im eigenen Land zu bekämpfen. Man sei zuversichtlich, diesen zeitnah in großem Umfang verwenden zu
können.
„Ich hoffe, dass die Situation sich bis 2021 so entspannt,
dass ich selber Kuba erneut besuchen kann, um den geplanten Austausch von Bürgerinnen und Bürger und der kubanischen Bevölkerung umzusetzen“, so der Rommerskirchener
Bürgermeister.

Aktuell 66 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

 

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 66 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 1 186 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 25 in Neuss, 11 in Kaarst, 9 in Grevenbroich, 8 in Dormagen, 7 in Meerbusch, sowie je 3 in Jüchen und Korschenbroich. Unverändert 24 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1 276 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 11,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams sind in der vergangenen Woche 894 Testungen vorgenommen worden, in der Vorwoche waren es 957. Hierbei wurden bislang 17 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Seit dem 11. März wurden dort insgesamt 16 417 Testungen durchgeführt, von denen bislang 676 positiv waren. Die Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

 

„Die Zahl der Infektionen macht deutlich, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden ist“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und appelliert, weiterhin Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten: „Halten sie bitte möglichst immer 1,5 Meter Abstand und waschen sich regelmäßig die Hände. Tragen Sie eine Maske, wo es vorgeschrieben ist. Nur so können wir auch weiter von Lockerungen bei den Beschränkungen profitieren. Wir dürfen nicht nachlässig werden und die erreichten Erfolge gefährden.“  

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Aktuell 66 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

Symbolbild

 

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 66 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 1 181 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 26 in Neuss, 10 in Grevenbroich, je 8 in Kaarst und Meerbusch, 7 in Dormagen, 4 in Jüchen und 3 in Korschenbroich. Unverändert 24 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1 271 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 10,6. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

Am Wirtschaftsgymnasium Marienberg in Neuss sind zwei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 13 positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Die betroffene Klasse wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die örtliche Ordnungsbehörde unter Quarantäne gestellt.

 

„Die Zahl der Infektionen macht deutlich, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden ist“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und appelliert, weiterhin Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten: „Halten sie bitte möglichst immer 1,5 Meter Abstand und waschen sich regelmäßig die Hände. Tragen Sie eine Maske, wo es vorgeschrieben ist. Nur so können wir auch weiter von Lockerungen bei den Beschränkungen profitieren. Wir dürfen nicht nachlässig werden und die erreichten Erfolge gefährden.“  

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Landrat Petrauschke ruft zu Spenden auf
Kreis unterstützt Familie bei Ersatz eines gestohlenen behindertengerechten Vans

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft zu Spenden für die betroffene Familie auf
Foto: A. Baum / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss/Grevenbroich. Einer Grevenbroicher Familie ist in der vergangenen Woche ein behindertengerecht umgebauter Van gestohlen worden. Den Van benötigen die Eltern um ihren mehrfach schwerstbehinderten Sohn in die Schule und zum Arzt zu fahren.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft dazu auf, eine von dem Verein „Brauchtum hilft“ initiierte Spendenaktion zu unterstützen. Zudem wird der Kreis auch selber aus einem Sonderfonds die Neubeschaffung der Spezialausstattung für das Fahrzeug unterstützen. Auf Initiative von Thomas Spitz unterstützen auch ortsansässige Bäcker die Familie mit einem speziellen Brot, dessen Erlös gespendet werden soll.

 

„Die Familie ist unverschuldet durch ein Verbrechen in eine Notlage geraten, unter der nun insbesondere der schwerstbehinderte Sohn leiden muss. Nur mit Hilfe kann es gelingen, ihm wieder ein Stück Normalität zurückzugeben“, so Petrauschke, der alle aufruft, sich wie er selbst für die Spendenaktion einzusetzen.

 

Das Fahrzeug hat einen Wert von 30 000 Euro, hinzu kommt eine 5 000 Euro teure Sonderausstattung, um den auf einen Rollstuhl angewiesenen Sohn transportieren zu können.

 

Für die Spenden hat der „Brauchtum hilft e.V.“ ein Konto eingerichtet:

IBAN: DE96 3055 0000 0093 5889 60

Er bittet darum, als Verwendungszweck „Familie Moll“ anzugeben.

Aktuell 49 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

 

 

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 49 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 1 185 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 19 in Neuss, je 8 in Grevenbroich und Meerbusch, 6 in Dormagen, 4 in Jüchen sowie je 2 in Kaarst und Korschenbroich. Unverändert 24 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1 258 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 9,8. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

In der Kindertagesstätte „Himmelszelt“ in Meerbusch-Osterath ist ein Erzieher positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Alle Kinder der betroffenen Gruppe wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die örtliche Ordnungsbehörde unter Quarantäne gestellt.

 

„Die Zahl der Infektionen macht deutlich, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden ist“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und appelliert, weiterhin Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten: „Halten sie bitte möglichst immer 1,5 Meter Abstand und waschen sich regelmäßig die Hände. Tragen Sie eine Maske, wo es vorgeschrieben ist. Nur so können wir auch weiter von Lockerungen bei den Beschränkungen profitieren. Wir dürfen nicht nachlässig werden und die erreichten Erfolge gefährden.“  

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Erneuerung Fahrbahndecke K26 in Evinghoven Am 19. September Vollsperrung

Straßenbau | 

Erneuerung Fahrbahndecke K26 in Evinghoven: Am 19. September Vollsperrung © 514576648_Thinkstock_iStock_nastenkapeka

Die Antoniterstraße (K26) im Ortsteil Rommerskirchen-Evinghoven erhält eine neue Fahrbahndecke. Der Abschnitt beginnt am Ortseingang von Oekoven/Deelen und endet an der Kreuzung Widdeshovener Straße (K26/K27). Wie das Kreistiefbauamt mitteilt, werden die Vorarbeiten im Laufe dieser Woche abgeschlossen, so dass am Samstag, dem 19. September, die neue Fahrbahndecke eingebaut werden kann. Dazu ist für den Straßenverkehr eine eintägige Vollsperrung erforderlich; der Gehweg ist weiter nutzbar.

Es wird eine Umleitungsstrecke über Deelen, Oekoven, Barrenstein und Widdeshoven eingerichtete und ausgeschildert. Die Buslinien werden ebenfalls umgeleitet und Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die nach der Fahrbahndeckenerneuerung anstehenden Restarbeiten werden dann wieder unter halbseitiger Sperrung durchgeführt.

Quellverweis 2020-09-17: https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/nachrichten/2020/erneuerung-fahrbahndecke-k26-in-evinghoven-am-19-september-vollsperrung/

Längst eine Institution im Rathaus

25 Jahre lang war Dr. Elmar Gasten Pressesprecher der Gemeinde Rommerskirchen, der erste in deren Geschichte überhaupt und als solcher längst eine Institution.

Nach mehr als 29 Jahren, knapp 4000 Pressemitteilungen und vielen hundert Redeentwürfen verlässt er nun das Rathaus und geht in den Ruhestand.

„Nach fast 30 Jahren termingesteuerter Tagesabläufe freue ich mich zunächst mal auf die neu gewonnene Freizeit“, sagt der 64- Jährige, der am Donnerstag vergangener Woche seinen letzten Arbeitstag hatte.

Der gebürtige Aachener wurde zum 1. Juni 1991 noch vom damaligen Gemeindedirektor Alfred Brinkmann eingestellt, den er angesichts von dessen plötzlichem Tod als Chef der Verwaltung in der täglichen Arbeit allerdings nicht mehr kennen lernen sollte.

Seine Laufbahn bei der Gemeinde begann Elmar Gasten als Kultur- und Sportamtsleiter, hinzu kam im Lauf der Jahre eine Fülle zusätzlicher Aufgaben wie etwa die Verantwortung für die Untere Denkmalbehörde, das Amt des Pressesprechers und ab dem Jahr 2000 nicht zuletzt die Wirtschaftsförderung des Rathauses, bei der er gleichfalls Pionierarbeit leistete. 

„Bei 90 Prozent der Unternehmen, die sich in den Gewerbegebieten angesiedelt haben, lief die Ansiedlung über mich“, erinnert sich Gasten. Engen Kontakt zu den örtlichen Vereinen hielt er während 20 Jahren als Leiter der im Jahr 2000 eingesetzten Bezirkskonferenz Süd. 

Als Dezernent längst Teil der Rathausspitze, war Elmar Gasten zudem seit vielen Jahren für die Schulen und Kindertagesstätten zuständig, die Volkshochschule leitete er während seiner gesamten Dienstzeit.

Die Auseinandersetzungen über die damalige Metallhütte Schumacher, die sich von 1997 bis zur Enstehung des Centers am Park nach der Jahrtausendwende hinzogen, zählt er zu den prägendsten Erlebnissen seiner Zeit im Rathaus.

Hinzu komme natürlich auch „die Entwicklung Rommerskirchens seit 2000, die sicher atemberaubend verlaufen ist“, sagt er mit Blick auf die forcierte Ansiedlungs- und Baupolitik des von 1999 bis 2014 amtierenden Bürgermeisters Albert Glöckner.

Gasten, der in Köln Germanistik und Geschichte studiert hat, promovierte dort mit einer Dissertation zur nationalsozialistischen Herrschaft in seiner Heimatstadt Aachen – ein damals noch nahezu unbearbeitetes Kapitel. 

Das Interesse an der Geschichte hat er seither nicht verloren, wovon unter anderem die Ortschroniken von Dr. Josef Schmitz zeugen, die in seiner Regie von der Gemeinde veröffentlicht wurden. Lesen gehört zu seinen Hobbys, wobei „es auch mal ein guter Krimi sein darf.“ 

Er und seine Frau verbringen ihre Urlaube seit vielen Jahren vorzugsweise in Südfrankreich. Der Vater zweier erwachsener Söhne ist mittlerweile zweifacher Großvater und freut sich allein schon aus diesem Grund über die neu gewonnene Freizeit.  Die hat er ansonsten derzeit noch nicht durchgeplant: “ Mir schweben diverse Projekte vor, die ich im Moment aber noch sortieren möchte“, erzählt der frisch gebackene Ruheständler.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens, nach Peter Emunds, Josef Wolter und Albert Glöckner der vierte, für den Gasten tätig war, attestiert ihm, sein Amt „mit viel Wissen und Verstand ausgefüllt und mir in den vergangenen sechs Jahren freundschaftlich mit gutem Rat zur Seite gestanden“ zu haben. „Mit seinem in vielen Jahren erworbenen Wissen stand er Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer gern zur Verfügung. Die gesamte Gemeindeverwaltung wird mit ihm einen guten und loyalen Mitarbeiter in den Ruhestand verabschieden“, sagt Mertens. 

Rhein-Kreis Neuss informiert:

Nur Bargeldzahlung am 15. und 16. September in Neuss und Grevenbroich

Die Kassenautomaten in den Dienststellen des Straßenverkehrsamtes in Neuss und Grevenbroich sind am 15. und 16. September außer Betrieb.

Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss weist darauf hin, dass die Kassenautomaten am Dienstag, 15. September, und Mittwoch, 16. September, in den Kreishäusern im Straßenverkehrsamt Neuss und Grevenbroich außer Betrieb sind. Grund ist ein Leasingaustausch. Eine Bezahlung mit Bargeld ist wie bisher möglich; mit EC-Karte kann nicht gezahlt werden. Dies betrifft sowohl die Kunden des Straßenverkehrsamtes als auch die Besucher anderer Ämter von der Ausländerbehörde bis zum Ordnungsamt. 

Aktuell 46 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

 

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 46 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit

1 152 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 21 in Neuss, 10 in Grevenbroich, 5 in Korschenbroich, 4 in Dormagen, 3 in Meerbusch sowie 1 in Jüchen, Kaarst und Rommerskirchen. Unverändert 24 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1 222 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4,4. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

In einer ersten Klasse der Burgunder-Grundschule in Neuss sowie einer achten Klasse der Gesamtschule Nordstadt in Neuss ist je ein Schüler positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes haben die Schulleitungen die beiden betroffenen Klassen zur Ermittlung möglicher Kontaktpersonen für morgen vom Unterricht befreit.

 

Aktuell sind im Rhein-Kreis Neuss noch 356 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. 6 631 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten.

 

„Trotz der zuletzt wieder etwas sinkenden Infektionszahlen ist die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und appelliert, weiterhin Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten: „Halten sie bitte möglichst immer 1,5 Meter Abstand und waschen sich regelmäßig die Hände. Tragen Sie eine Maske, wo es vorgeschrieben ist. Nur so können wir auch weiter von Lockerungen bei den Beschränkungen profitieren. Wir dürfen nicht nachlässig werden und die erreichten Erfolge gefährden.“  

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Wahlausschuss tagt am Dienstag

 

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Natürlich steht das Ergebnis der Kommunalwahlen in Rommerskirchen bereits am Sonntagabend fest. Richtig “amtlich”
wird das Resultat der Wahlen zum Bürgermeister und Landrat, bzw. zum Gemeinderat und zum Kreistag jedoch erst,
wenn es offiziell festgestellt ist.
Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben des Wahlausschusses. Der tritt am kommenden Dienstag, 15. September, um
17 Uhr unter dem Vorsitz von Wahlleiter Hermann Schnitzler im Ratssaal zusammen.
Der Wahlausschuss führt ein für die Öffentlichkeit eher verborgenes Dasein, finden doch seine Sitzungen stets ohne
Publikum statt. Beim kommenden Treffen erfolgt die vorläufige Feststellung des amtlichen Endergebnisses für die Bürgermeister- und die Gemeinderatswahl. Im Sommer hatte
der Wahlausschuss bereits die Kandidatenvorschläge der örtlichen Parteien geprüft und hierüber entschieden.
Endgültig “abgehakt” werden kann die Kommunalwahl übrigens erst im Spätherbst. Zuständig für die Feststellung des
dann endgültigen amtlichen Endergebnisses ist der Wahlprüfungsausschuss. Den muss der neue Gemeinderat erst
einsetzen, der erst im November seine konstituierende Sitzung abhalten wird. “Demokratie kann nur gelingen, wenn
möglichst viele sich an ihr beteiligen”, sagt Bürgermeister Dr. Mertens

“Heimat + Historie” stiftet Ruhebänke

Die Mitglieder des Vereins “Heimat + Historie – NE-Bu 962” staunten nicht schlecht: Spatenstiche dürfte ein jeder Bürgermeister schon zuhauf vorgenommen haben, was nicht bedeuten muss, dass jeder Rathauschef einen Spaten auch zu handhaben weiß. Dass sich Dr. Martin Mertens tatsächlich auf Letzteres versteht, stellte der Bürgermeister jetzt bei der jüngsten Aktion von “Heimat + Historie” an der Nettesheimer Grillhütte unter Beweis. 

Dort wurde eine von insgesamt neun Bänken installiert, die die Mitglieder um die Vorsitzende Kathi Schmitz und ihren Stellvertreter Walter Giesen aus Mitteln des NRW-Heimatschecks finanziert haben. Die Bank an der Grillhütte ist, wie die anderen auch, fest im Boden verankert, wobei Vereinsmitglied Martin Mertens an der Grillhütte die nötigen Erdarbeiten im Handumdrehen erledigt hatte. “Wie ein Profi”,” habe Mertens das Gerät bedient“, meinte Walter Giesen anerkennend. Die Bänke hat “Heimat + Historie” entlang des geplanten Historischen Wanderwegs an geschichtlich besonders markanten Stellen postiert. 

Ihre Aufstellung steht denn auch in engem Zusammenhang mit dem aktuellen Buchprojekt der Heimatfreunde aus Nettesheim und Butzheim: Im November soll ein umfangreicher Band über den Historischen Wanderweg erscheinen. Bänke finden sich an der Butzheimer Begegnungsstätte ebenso wie am kleinen Kapellchen am Nettesheimer Friedhof. Nicht vergessen wurde die Marienstraße, wo sich einst das Maria-HilfKrankenhaus befand: An dessen einstigem Standort befinden sich nun gleich zwei Bänke. 

Weitere Exemplare stehen an der “Wiehe“ (Weide) am Ortsausgang Butzheims sowie oberhalb der zweiten Bruchstraße am Feldrand. Sowohl am neueren jüdischen Friedhof in Butzheim als auch am älteren, der sich dort im Feld am Bruchrandweg befindet, findet man jeweils eine weitere Bank.  

“Heimat + Historie” hat Paten benannt, die alle Bänke im Auge behalten sollen. Der Wunsch der Interessengemeinschaft: Wanderer und Spaziergänger mögen regen Gebrauch von ihnen machen und sich nach Erscheinen des Buchs gern auch über den geschichtlichen Hintergrund ihrer jeweiligen Raststätte informieren.

„Ich bin immer wieder erfreut zu sehen, welcher Aufgabe der Verein „Heimat + Historie – NE-BU 962“ sich als nächstes zuwendet. Mit der Stiftung der Bänke trägt der Verein dazu bei, die beiden Ortschaften Nettesheim und Butzheim noch lebenswerter zu machen. Nun kann man auf den historischen Spuren im Ort unterwegs sein und zwischendurch Rast auf den gespendeten Bänken machen. Ich danke dem Verein recht herzlich für sein Engagement“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens. 

Außerdem haben in diesem Jahr Norbert Kramer (Anstel) und Familie Mertens (Nettesheim/Butzheim) eine Bank gespendet.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens stellt sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Kastanienschule

Es ist lange Tradition, dass Kinder aus den Grundschulen Bürgermeister Dr. Martin Mertens im Rathaus besuchen. Fester Bestandteil der Besuche ist eine Führung durch das Rathaus und eine anschließende Fragerunde mit dem Bürgermeister.

Coronabedingt können im Moment keine Gruppenbesuche im Rathaus stattfinden. Daher machte sich der Bürgermeister auf den Weg nach Hoeningen, um sich dort im Klassenraum den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen.

Drei große Frageblöcke hatten die Kinder aus der Klasse von Susanne Oppermann vorbereitet: Das Amt des Bürgermeisters, die Gemeinde Rommerskirchen und Fragen zur Person des Bürgermeisters.

Überaus diszipliniert wurden die gut vorbereitenden Fragen “abgearbeitet”, wobei sich zeigte, dass sich die Kinder sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt hatten.

Spannend wurde es, als um die “persönlichen” Fragen ging. Mit großer Freude nahm ein Schüler namens Leopold auf, dass er in dem Sohn des Bürgermeisters einen Namensvetter hat.

Auch die Antwort nach der Frage nach dem Lieblingsgericht von Mertens löste Begeisterung aus – “Pizza geht immer”.

Auch seine Liebe zu Süßigkeiten – Schokolade und Lakritz – blieb nicht verborgen.

Mertens: “Diese Termine bereiten mir immer große Freude. Die Kinder haben oft tolle Vorschläge. Ich habe aus dem heutigen Termin einiges mitgenommen, was wir bald in den zuständigen Ausschüssen des Rates diskutieren werden.”

Kindertagesstätte “Abenteuerland” erfolgreich als Familienzentrum zertifiziert

Nach der Kindertagesstätte “Sonnenhaus” an der Giller Straße wurde jetzt eine zweite Rommerskirchener Kindertagesstätte als Familienzentrum zertifiziert. Ab sofort kann die Ansteler Einrichtung “Abenteuerland” sich Familienzentrum nennen.

Nordrhein-Westfalen hatte sich mit der Einführung der Familienzentren entschieden, ein neues System der Qualitätssicherung zu schaffen. Mit diesem Weg verfolgt das Land nicht nur inhaltlich ein innovatives Konzept, sondern hat auch eine in Deutschland beispielhafte Form der politischen Steuerung eingeführt. Mit dem Gütesiegel „Familienzentrum NordrheinWestfalen” existiert ein Instrument der Qualitätssicherung, das die Leistungen des Familienzentrums definiert und ihre Realisierung für die Öffentlichkeit sichtbar macht. Davon profitieren sowohl die Familien als auch Einrichtungen und Träger, die Klarheit darüber erlangen, welche Qualitätsstandards das Familienzentrum erbringt.

2019 wurde das Gütesiegel auf der Grundlage einer breit angelegten Evaluation der Familienzentren, den Auswertungen aus vorangegangenen Zertifizierungsverfahren sowie Rückmeldungen der Verbände umfassend revidiert.

Diesen neuen Prozess hat das “Abenteuerland” erfolgreich absolviert. Das Zertifizierungsverfahren war und ist aufwändig, aber es lohnt sich, auch um die eigene Arbeit zu reflektieren und Prozesse bewusst zu machen.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Ich gratuliere dem ‘Abenteuerland” mitsamt seinem Team’ ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg. Es macht mich als Bürgermeister stolz, dass wir so gut aufgestellte Kindertagesstätten haben, in denen die Erzieherinnen und Erzieher mit viel Herzblut wirken. Rat und Verwaltung schaffen hier in Rommerskirchen die guten äußeren Bedingungen. Dafür wird auch viel Geld in die Hand genommen. Für das Wohlergehen der Kinder und deren Familien ist aber die Arbeit in den Einrichtungen entscheidend.”

Bürgermeister Dr. Martin Mertens besucht ehrenamtliche Schülerlotsen an der Gillbach-Grundschule

Viele Schulkinder in Rommerskirchen treten morgens und mittags zu Fuß den Weg zur Schule oder nach Hause an.
An der Gillbach-Grundschule in Rommerskirchen haben sich deshalb vor einigen Jahren, ehrenamtliche Eltern zusammengeschlossen und ein Schülerlotsen-Team gebildet.
Jeden Morgen stehen die Mütter, Väter oder Großeltern vor der Schule und geleiten die Schulkinder sicher über die Straße.
Außerdem haben die Lotsen ebenfalls einen Blick auf die ankommenden Kinder mit dem Schulbus.
„Ich finde es klasse, dass sich seit geraumer Zeit ein solches Schülerlotsen -Team bestehend aus ehrenamtlichen Eltern
und Großeltern gebildet hat. Die Ehrenamtlichen leisten so einen Beitrag zu einem sicheren Schulweg für die Grundschulkinder der Gillbachschule“, so Bürgermeister Dr. Martin
Mertens. 
Das Team um Frau Schmädicke würde sich freuen, wenn sich noch weitere Eltern oder Großeltern ihrem Schülerlotsen-Projekt anschließen.
Interessierte können sich hierzu an die Gemeindeverwaltung, Frau Lakhal (02183 / 80020 / gianna.lakhal@rommerskirchen.de), wenden.
Ein entsprechender Kontakt kann dann hergestellt werden. Gerne können sich auch Personen melden, die kein Kind auf der Schule haben.
Im Rahmen des Besuches der Schülerlotsen, hat Dr. Mertens nochmals spezielle Kindermasken der Schule zur Verfügung gestellt.

Artensterben von Insekten vielfach vom Menschen verursacht: Diplom -Ökologe Helmut Kessler sprach im Ratssaal

Wegen des großen Interesses wurde die Wanderausstellung “Insekten- gefährdete Vielfalt – was nun?” bis zum 20. September 2020 verlängert. Zu sehen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten im Rathaus, Dienstleistungszentrum, 1. OG.  

Auf 16 Tafeln sind besonders gefährdete Insektenarten wie Tagpfauenauge, Grashüpfer und Waldmaikäfer in ihrem natürlichen Lebensraum abgebildet. 

Der Diplom- Ökologe Helmut Kessler verwies jetzt bei einem Vortrag im Ratssaal darauf, dass der in den vergangenen Jahren verstärkt diskutierte Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten mitnichten ein neues Phänomen ist. 

Wissenschaftler konstatieren diesen nämlich bereits seit Beginn der 1970-er Jahre, wobei nicht nur viele Arten komplett ausgestorben, sondern auch die nach wie vor existierenden Populationen geringer geworden sind. Konkret: Von den einst in Deutschland anzutreffenden 560 Bienenarten sind rund die Hälfte gefährdet oder schon ausgestorben.  

Die Ursachen hierfür liegen zumeist beim Menschen, wie Kessler in seinem Vortrag erläuterte.  Gleiches gilt für die Ameisenarten, bei den Tagfaltern sind es sogar über 60 Prozent der heimischen Arten, die gefährdet oder ausgestorben sind. 

“Der Verlust von extensiv genutzten Flächen, die Strukturarmut der verbliebenen Freiflächen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Giften sowie der Nährstoffeintrag nehmen vielen Arten die Lebensgrundlage”, betonte der Experte mit einem kritischen Blick auf die Landwirtschaft, wie sie heutzutage betrieben wird. 

In der jüngeren Vergangenheit habe sich dieser schon länger anhaltende Trend noch einmal dramatisch verschärft, wie Helmut Kessler deutlich machte. Kessler, der die Ausstellung konzipiert und gestaltet hat, beließ es indes nicht bei einer drastischen Beschreibung des Status Quo, sondern gab vielmehr unter Hinweis auf die Empfehlungen des Sachverständigenrats für den Artenrückgang auch Tipps, wie sich dem verschärften Negativtrend entgegenwirken lässt. Nicht zuletzt geht es nach Kesslers Worten darum, “die Landnutzung insektenfreundlicher zu gestalten”. Die Agrarförderung müsse an ökologischen Belangen ausgerichtet werden. Zudem sollten wieder vielfältige Landschaftsstrukturen ermöglicht werden. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln müsse ebenso reduziert wie Nährstoffeinträge verringert werden, forderte Helmut Kessler. Bestehende Schutzgebiete gelte es zu stärken und den Flächenverbrauch für Neubauten und Verkehrsprojekte zurückzufahren, lautet eine seiner Forderungen an die Politik. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren sei es neben manch anderem auch nötig, Wissenslücken zu schließen, so der Ökologe. 

„Die Wanderausstellung leistet hierzu einen überaus nützlichen Beitrag. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich die Ausstellung bereits angeschaut und haben sich den interessanten Vortrag von Herrn Kessler angehört. Die Gemeinde möchte auch in Zukunft den eingeschlagenen Weg weitergehen und vermehrt etwas gegen das Artensterben und für den Umweltschutz tun“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens abschließend.

Bundesweiter Warntag

Im Rahmen eines bundesweiten Warntages wurde heute flächendeckend ein Probealarm ausgelöst. Dieser Warntag
dient der Vorbereitung auf Gefahrenlagen wie schwere Unwetter, Überschwemmungen oder Chemieunfalle.
Nach Auslösung des Alarms durch die Kreisleitstelle in Neuss waren in Rommerskirchen an den drei Sirenenstandorten Rommerskirchen, Evinghoven und Widdeshoven jedoch keine Sirenenalarme zu hören.
Die Gemeinde Rommerskirchen hat die Kreisleitstelle umgehend über den Fehler informiert.
Seitens der Leitstelle wird jetzt zügig untersucht, warum die Auslösung des Alarms in Rommerskirchen nicht funktioniert hat.
Eine mögliche Auslösung der Sirenen durch die Gemeinde vor Ort ist davon nicht betroffen.
Wie aktuellen Veröffentlichungen allerdings auch zu entnehmen ist, hat es bundesweit beim heutigen Warntag große
Pannen gegeben.

Packstation in Rommerskirchen

Ein lange gehegter Wunsch der Rommerskirchener Bevölkerung geht bald in Erfüllung:
Nach Informationen der Deutsche Post wird in den kommenden Monaten eine Packstation im Gemeindegebiet, voraussichtlich zunächst im Mariannenpark, errichtet. Mit der Fertigstellung der Mobilstation am Bahnhof soll dort auch eine Packstation entstehen.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Das ist eine gute Nachricht. Das Rathaus hat immer wieder bei der Deutschen Post
nachgehakt. Jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit.”