Aktuell 30 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 30 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 749 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 13 in Grevenbroich, 9 in Neuss, 4 in Meerbusch, 2 in Jüchen und je 1 in Dormagen und Korschenbroich. Unverändert 21 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 800 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 3,1. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4471 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 175 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Corona-Pandemie: Vereinfachter Zugang zu Sozialleistungen bis September verlängert

: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßt die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zu Sozialleistungen als wichtige Maßnahme wegen der weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.
Foto: M. Lübke/Rhein-Kreis Neuss


Rhein-Kreis Neuss. Der Zugang zu den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Hilfe zum Lebensunterhalt und zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie zur existenzsichernden Leistung nach dem Bundesversorgungsgesetz war bis Ende Juni vereinfacht worden. Wegen der weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wurden diese Regelungen vom Bundeskabinett bis zum 30. September verlängert. Eine entsprechende Rundverfügung des Rhein-Kreises Neuss ist an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Sozialämter und das Job-Center im Rhein-Kreis Neuss ergangen.

„Mit dem Sozialschutzpaket I des Bundes wurde der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung erheblich erleichtert. Die Verlängerung ist wichtig und richtig, denn nach wie vor sind viele Menschen durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Hier müssen wir weiter durch großzügige Regelungen zum Beispiel bei Antragsgenehmigungen helfen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Die Erleichterungen betreffen insbesondere die befristete Vereinfachung der Vermögensprüfung, die befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung sowie Vereinfachungen bei der Bewilligung einer vorläufigen Entscheidung.

Auch die vorübergehenden Anpassungen für das Mittagessen sollen bis 30. September gelten. Dadurch müssen Schülerinnen und Schüler sowie Kinder aus einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege das sonst angebotene Mittagessen nicht gemeinschaftlich einnehmen, wenn die Einrichtung geschlossen ist.

Ebenso wurde die Regelung verlängert, dass für Menschen mit Behinderung weiterhin der Mehrbedarf zur Finanzierung der Mittagsverpflegung zur Verfügung steht, auch wenn das Mittagessen pandemiebedingt nicht in Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbaren tagesstrukturierenden Maßnahmen gemeinschaftlich eingenommen werden kann.

2 000 Schutzanzüge für den Kampf gegen die Corona-Pandemie

Kreisdirektor Dirk Brügge mit Vertretern der Firma NH Technology Julia Beusch (Marketing), Oliver Klein (Qualitätsmanager), dem Vorstandsvorsitzenden Yine Zhang, Heiko Zhang und Sarah Schmidt
Foto: D. Staniek / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Der Kaarster Yine Zhang hat jetzt mit seiner Stiftung „Yiyuan Foundation of Care and Education“ (YFCE) 2 000 Schutzanzüge an den Rhein-Kreis Neuss gespendet. Kreisdirektor Dirk Brügge nahm die Lieferung vor dem Kreishaus in Grevenbroich für den Krisenstab entgegen und freute sich über die großzügige Spende. „Wir bedanken uns herzlich für diese tolle Unterstützung. Dies zeigt, dass viele Menschen uns bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie unterstützen“, sagte Brügge.

Die Schutzanzüge werden im Rettungsdienst, in den Krankenhäusern sowie in den Corona-Testzentren eingesetzt, um die Helfer vor Ansteckungen zu schützen. Yine Zhang überreichte die Spende zusammen mit seinem Team der Firma N & H Technology GmbH aus Willich. Er ist Geschäftsführer des Unternehmens, das elektromechanische Komponenten herstellt. Seine Stiftung YFCE leistet humanitäre Hilfe und hat im Zuge des Projektes „Covid-19 Hilfe“ insgesamt 10 000 Schutzanzüge unter anderem an den Rhein-Kreis-Neuss, die Feuerwehr Mönchengladbach und die Stadt Krefeld übergeben.

Onlineseminar:

„Dreamteam – Teambildung leicht gemacht“

Symbolbild

Rhein-Kreis Neuss. Das Startercenter NRW im Rhein-Kreis Neuss bietet in Kooperation mit Constanze Brinkmann von der Firma Zettelraum am Montag, dem 20. Juli 2020, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr ein Onlineseminar unter dem Motto „Dreamteam – Teambildung leicht gemacht“ an.

In dem Onlineseminar wird den Teilnehmern gezeigt, wie ein Team gebildet wird. Themen wie beispielsweise „Gemeinsame Ziele“, „Teamtypen“, „Fähigkeiten erkennen und effektiv einsetzen“ werden ausführlich besprochen.

Die Teilnahme an diesem Onlineseminar ist kostenlos und wird über das Tool „Zoom“ angeboten. Eine verbindliche Anmeldung an brinkmann@zettelraum.de ist erwünscht. Weitere Informationen sind erhältlich bei Hildegard Fuhrmann vom Startercenter NRW im Rhein-Kreis Neuss unter der Telefon Nummer 02131/928 7512 oder per Mail hildegard.fuhrmann@rhein-kreis-neuss.de.

 

Welche Wege gibt es in den Beruf?

Rhein-Kreis Neuss hat Berufswege-Navigator veröffentlicht

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Claudia Trampen präsentieren den Berufswege-Navigator.
Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Welche Wege gibt es in den Beruf? Dazu hat die  Kommunale Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss einen Berufswege-Navigator entwickelt. Die Online-Plattform bietet Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften eine erste Orientierung und benennt Ansprechpartner vor Ort. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Projektleiterin Claudia Trampen stellten jetzt den Navigator vor. Sie präsentierten auch den Flyer „Fachkräfte für morgen“, der eine Übersicht über weitere Berufsorientierungs-Angebote gibt von Berufsfelderkundungen und Praktika bis hin zum Veranstaltungskalender für den Mittleren Niederrhein.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke erläutert: „Junge Menschen brauchen eine gute Zukunftsperspektive. Wir begleiten mit unserer Kommunalen Koordinierungsstelle den Übergang der Jugendlichen von der Schule in den Beruf.“ Der Berufswege-Navigator solle ihnen dabei helfen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren.

Der Rhein-Kreis Neuss hat den Online-Navigator im Rahmen der NRW-Landesinitiative KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss – mit den Nachbarkommunen Krefeld, Mönchengladbach und Kreis Viersen sowie der Regionalagentur Mittlerer Niederrhein entwickelt. Ganz gleich ob Hauptschulabschluss, Fachoberschulreife oder Abitur – der Berufswege-Navigator zeigt alle Möglichkeiten von Ausbildung über Weiterbildung bis hin zum Schulunterricht mit speziellem fachlichem Bezug auf. Die Online-Plattform bietet einen Überblick über duale und schulische Ausbildung, Studienangebote und Chancen des zweiten Bildungsweges. Die Palette der vorgestellten Berufe umfasst die Bereiche Soziales / Erziehung / Gesundheit, Technik und Gestaltung, Informatik und Medien, Agrar und Chemie sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Der Berufswege-Navigator ist zusammen mit weiteren Angeboten zur Berufsorientierung unter diesem Link zu finden: www.fachkräfte-für-morgen.de.

Aktuell 38 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss Grafik: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 38 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 736 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 14 in Neuss, 9 in Grevenbroich, 6 in Jüchen, 5 in Meerbusch, 2 in Kaarst und je 1 in Korschenbroich und Dormagen. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 794 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4399 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 229 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Kein Abschluss ohne Anschluss:

Baugewerbe bietet Berufsorientierung an


Symbolbild

Rhein-Kreis Neuss. „Bau Dein Haus“ oder „Challenge Bauprojekt“ – diese und weitere einwöchige kostenlose Sommerferienkurse zur Berufsorientierung finden zurzeit für Neunt- und Zehntklässler statt. Die Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) bieten im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) mehrere Workshops für den Rhein-Kreis Neuss an. Darauf weist die Kommunale Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss hin.

Im Rahmen von „Challenge Bauprojekt“ vom 13. bis 17. Juli in Düsseldorf agieren die Jugendlichen in Teams und planen als Bauunternehmer Tinyhouses. Sie greifen nicht nur zu Hammer und Nagel, sondern arbeiten auch am Tablet und mit dem 3D-Drucker. Bei dem Projekt „Pimp your home“ vom 13. bis 17. Juli in Krefeld renovieren die Teilnehmer ein Zimmer: Bei der Raumgestaltung übernehmen sie sowohl die Planung als auch die praktische Umsetzung. Sie wählen Tapeten, Farben und Wand-Tattoos aus, verarbeiten diese und verlegen Laminat oder Teppichboden.

Eine Grünanlage im Team bauen – diese Aufgabe steht bei „Home Gardening“ vom 20. bis 24. Juli in Krefeld im Mittelpunkt. Die Jugendlichen machen alles selbst, von der Gestaltung bis hin zur Bepflanzung mit Einsatz von Tablet, Plotter, Rotationslaser sowie Bagger- und Radlader-Simulator. Unter dem Motto „Bau dein Haus“ vom 3. bis 7. August ebenfalls in Krefeld steht der Hausbau von den Mauern bis zum Dach im Mittelpunkt.

Interessierte melden sich bei Markus Crone unter Tel. 02151 515524 oder per E-Mail unter markus.crone@bzb.de an. Weitere Informationen gibt es unter diesem Link: https://www.kommunale-koordinierung.com/kostenloses-sommerferienangebot-des-landes-nrw-berufliche-orientierung-extra/

Spende für ein neues Dach: Bürgermeister Dr. Martin
Mertens übergibt 500 Euro an das Tierheim Oekoven

„Es fehlen noch einige Ziegel, dann kann mit dem Bau des
neuen Dachs am Bahnhof Oekoven auf dem Tierheimgelände begonnen werden“, erklärt Bürgermeister Dr. Martin
Mertens, „daher freue ich mich auch, eine besondere
Spende übergeben zu können.“ Benjamin Pasternak, Vorsitzender des Tierheims Oekoven, zeigt sich dabei überwältigt von der Spende in Höhe von 500 Euro. Das Dach des
Bahnhofes Oekoven ist noch aus dem Jahre 1890. Immer
wieder wurde es ausgebessert und repariert, vor allem die
vielen Stürme in letzter Zeit haben schwere Schäden mit
sich gezogen, heißt es beim Spendenaufruf. Jetzt helfe allerdings nur noch ein neues Dach. Dafür werden derzeit
noch 1.750 Ziegel ( 1 Dachziegel liegt bei 25 Euro) benötigt,
ehe mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. Die
Zeit dabei drängt, da der Herbst mit schlechtem Wetter
nicht weit entfernt scheint. „Helfen auch Sie dabei, den Tieren ein neues Dach über dem Kopf zu ermöglichen“, wirbt
Mertens für die Aktion des Tierheims.

https://www.tierschutzverein-rhein-kreis-neuss.de/projekte-detailseite/update-dach-renovierung-unterst%C3%BCtzung-aus-roki-kopie.html

Abfallwirtschaftsverein wählte: Dezernent

Mankowsky stellvertretender Vorsitzender

RKN, Kreishaus GV, Metallwand, Dezernenten und Amtsleiter , Portrait

Rhein-Kreis Neuss. Der Umweltdezernent des Rhein-Kreises Neuss, Karsten Mankowsky, wurde jetzt erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des Abfallwirtschaftsvereins in der Region Rhein-Wupper gewählt. „Die einstimmige Wahl ist auch eine Art Auszeichnung für das große Engagement des Rhein-Kreises Neuss in der regionalen Abfallwirtschaft. Hier sind wir gut vernetzt, und das wird auch so bleiben,“ so Mankowsky.

 

Seit 1980 arbeiten im Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft in der Region Rhein-Wupper Städte, Kreise sowie Industrie- und Handelskammern im Regierungsbezirk Düsseldorf gemeinsam an einem Ziel. Es geht um den Informationsaustausch in den verschiedenen Bereichen der Abfallwirtschaft, um aufkommende Probleme schnell und im Vorfeld zu lösen und übergreifende Interessen gemeinsam zu vertreten.

 

Die Mitglieder des Vereins stehen für rund fünf Millionen Einwohner und rund 190 000 Unternehmen. Der Rhein-Kreis Neuss konnte durch die regionale Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft insbesondere auf den Bau einer eigenen Müllverbrennungsanlage verzichten. Gleichzeitig hat diese Zusammenarbeit zur Gebührenstabilität beigetragen.

Kreiskulturzentrum Sinsteden und Förderverein stellen ältesten Traktor der Firma IHC – Neuss vor

Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes (r.) und Günter Alban vom Förderverein präsentieren den historischen Traktor im Kreiskulturzentrum Sinsteden.
Foto: D. Staniek / Rhein-Kreis Nuess

 

Rhein-Kreis Neuss / Rommerskirchen-Sinsteden. Der Förderverein des Landwirtschaftsmuseums hat jetzt den Traktor „International Harvester F – 12 G“, das älteste Fahrzeug der Neusser Firma ICH, zusammen mit dem Kulturzentrum Sinsteden der Öffentlichkeit vorgestellt. „Dies ist das Ausstellungsstück des Quartals“, berichtet Jan Volkers, Vorsitzender des Fördervereins. „Wir haben diese Reihe neu ins Leben gerufen, um neue Besucher und Interessierte für das Landwirtschaftsmuseum und unseren Verein zu gewinnen.“ Kreisdezernent Tillmann Lonnes betont: „Die Technik hier im Museum zeigt anschaulich die Entwicklung in der Landwirtschaft. Insbesondere die Fahrzeuge der Neusser IHC, die ab 1985 den Namen ´Case IH´ trug, ermöglichen einen interessanten Überblick über die vergangenen 80 Jahre.“

Jan Volkers und Tillmann Lonnes stellten das historische Fahrzeug zusammen mit Museumsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt und Günter Alban, der den Traktor mit restauriert hat, vor. So war der „International Harvester F – 12 G“ der erste Traktor, der in der 1908 gegründeten Neusser Niederlassung der International Harvester Company (IHC) gebaut wurde. Der einfache, leichte und zugleich sehr moderne Vergaserschlepper wurde in Halbrahmenbauweise konstruiert und war auch in den USA – besonders auf kleinen Farmen – im Einsatz.

Zum Hintergrund: Die Firma IHC war ein Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen, gegründet im Jahre 1902 mit Sitz in Chicago, USA. Die auch in Europa fortschreitende Mechanisierung der Landwirtschaft brachte eine hohe Nachfrage nach landwirtschaftlichen Geräten. Bereits 1908 gründete die IHC eine Niederlassung in Neuss, um von dort aus den europäischen Markt zu beliefern. Bevor die Traktoren ausgeliefert wurden, mussten sie an die Vorgaben des deutschen Marktes angepasst werden. Dies betraf zum Beispiel die Zündanlage, den Vergaser und die Lichtanlage.

Anfänglich wurden noch viele Bauteile – auch für den „International Harvester F – 12 G“ – aus den USA bezogen. Doch schon ab 1937 wurden alle Teile für diesen Schlepper im Neusser Werk produziert. Im September 1938 konnte die Fertigstellung des 1.000sten Traktors dieser Reihe gefeiert werden. Bis 1940 liefen fast 4.000 Stück in Neuss vom Band.

Das besondere Merkmal dieses Traktormodells war die horizontal oberhalb der Motorabdeckung angebrachte Lenkstange. Mit einer Kegelradverzahnung wurde die Drehbewegung des Lenkrades über das vor dem Kühler befindliche Lenkgehäusesegment auf die zu lenkenden Vorderräder übertragen. Die Fahrzeuge gab es wahlweise – je nach Verkaufsorganisation – mit dem McCormick oder Deering-Schriftzug ausgeführt. Der F – 12 G (G – für Germany) hatte einen Vierzylinder-Reihen-Vergasermotor mit einer Leistung von 11 kW (15 PS) bei einer Nenndrehzahl von 1400 U/min und einem Hubraum von 1840 Kubikzentimeter. Der Traktor war das einzige in Deutschland produzierte Modell eines Vergasermotors.

Mitglieder des Fördervereins des Landwirtschaftsmuseums e.V. haben das Sinstedener Ausstellungsstück 2018 restauriert. Der Förderverein des Landwirtschaftsmuseums e.V. stellt das Fahrzeug bis heute als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Die landwirtschaftlichen Geräte im Kreiskulturzentrum Sinsteden geben dem Besucher einen Überblick über die Entwicklung des Rüben- und Getreideanbaus. Neben den landwirtschaftlichen Exponaten sind zahlreiche Skulpturen des Bildhauers Ulrich Rückriem zu sehen. Ein wissenschaftlicher Geflügelhof mit Gänsen, Enten, Tauben und Hühnern der unterschiedlichsten Rassen ist dort ebenfalls untergebracht. Weitere Informationen zum Kulturzentrum, das dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr bei kostenlosem Eintritt geöffnet hat, gibt es unter www.rhein-kreis-neuss.de/kultur.

Aktuell 40 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 40 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 733 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 14 in Neuss, 11 in Grevenbroich, 6 in Jüchen, 5 in Meerbusch, 2 in Kaarst und je 1 in Korschenbroich und Dormagen. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 793 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 5,1. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4378 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 240 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Rhein-Kreis Neuss stellte neuen Rettungswagen für Rettungswache Frimmersdorf vor

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2.v.l.) übergab den neuen Rettungswagen an Marcel Engel, Marc Dietrich, Fionn Bischoffs und Julian Gräve.
Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

 

Rhein-Kreis Neuss / Grevenbroich. Der Rhein-Kreis Neuss hat einen neu umkofferten Rettungswagen an das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Rettungswache Frimmersdorf übergeben. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sagte: „Das ist eine gute Investition in die Sicherheit und medizinische Notfallversorgung der Menschen im Rhein-Kreis Neuss. Die Einsatzkräfte leisten hervorragende Arbeit und verdienen hierfür eine bestmögliche und moderne Ausstattung für ihre lebensrettende Aufgabe.“

Marc Dietrich, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Grevenbroich, und Marcel Engel, Leiter der Wache Frimmersdorf, nahmen den Rettungswagen zusammen mit ihrem Team entgegen. „Mit dem neuen Fahrzeug und der Ausstattung durch den Rhein-Kreis Neuss haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Spitzenfahrzeug bekommen“, so Marc Dietrich.

Im Rahmen der Umkofferung erhielt der Mercedes Sprinter einen generalüberholten Aufbau mit drei Betreuerstühlen, einer kompletten LED-Ausstattung, 360-Grad-Kameras und einem videokontrollierten Patientenraum. Neu ist die elektro-hydraulische Fahrtrage. Während früher der Patient mit Muskelkraft auf Fahrhöhe angehoben werden musste, geht dies nun auf Knopfdruck. Die Trage eignet sich für ein Patientengewicht von bis zu 300 Kilogramm.

Rund 100.000 Euro hat die Umkofferung des Rettungsfahrzeuges für die Rettungswache Grevenbroich durch den Rhein-Kreis Neuss gekostet. Im März hatte die Wache Meerbusch-Osterath ebenfalls ein neu umkoffertes Fahrzeug erhalten. Bereits 2018 stellte der Rhein-Kreis Neuss den Wachen in Meerbusch-Büderich und Korschenbroich neue Rettungswagen zur Verfügung und stationierte erstmalig einen Rettungswagen an der neuen Wache in Rommerskirchen. Der Rhein-Kreis Neuss verfügt über sechs eigene und einen gemieteten Rettungswagen, über zwei eigene Notarzteinsatzfahrzeuge und über vier gemietete Krankentransportwagen.

Der Kreis betreibt eigene Rettungswachen in den Städten Grevenbroich (zwei Wachen), Meerbusch (zwei Wachen), Jüchen und Korschenbroich sowie in der Gemeinde Rommerskirchen. Das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst betreiben die Einrichtungen im Auftrag des Kreises. Die Rettungswagen haben im vergangenen Jahr 13 919 Patienten transportiert, die Krankentransportwagen 9 643 Patienten, und die Notärzte haben 4 873 Notfallpatienten behandelt. Die Kosten für die Wachen und zwei Notarztstandorte belaufen sich jährlich auf mehr als 10 Millionen Euro.

Aktuell 46 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 46 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 712 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 15 in Grevenbroich, 12 in Neuss, 11 in Meerbusch, 5 in Jüchen, 2 in Kaarst und 1 in Dormagen. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 778 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 8,6. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4236 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 315 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Aktuell 47 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 47 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 709 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 17 in Grevenbroich, je 11 in Neuss und in Meerbusch, 4 in Jüchen, 2 in Kaarst und je 1 in Dormagen und Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 776 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 9,1. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4218 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 322 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Aktuell 48 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

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Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 48 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 702 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 17 in Grevenbroich, 12 in Neuss, 11 in Meerbusch, 4 in Jüchen, 2 in Kaarst und je 1 in Dormagen und Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 770 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 7,8. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4205 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 325 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis : www.heiketroles.de

Sehr gute Nachrichten für den Brauchtum vor Ort – Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ kommt

Die Landesregierung legt ein Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage auf: Am 30. April 2020 hatte der Landtag mit breiter Mehrheit eine Antragsinitiative von CDU und FDP unterstützt, die das Auflegen eines Sofortprogramms für Heimat und Brauchtum zum Gegenstand hatte. Acht Wochen später ist es nun soweit: Das Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ wird – vorbehaltlich der Freigabe der Finanzmittel durch den Landtag Nordrhein-Westfalen – am Montag, 29. Juni 2020, veröffentlicht. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Dazu die CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles:
„Eine starke Gemeinschaft lebt immer auch vom starken Ehrenamt. Unsere Brauchtums-, Heimat- und Traditionsvereine sind unverzichtbare Säulen des Miteinanders in Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen. Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben jedoch nahezu zum Erliegen gebracht. Viele gemeinnützige Vereine stehen dadurch vor existentiellen Problemen, weil ihnen Einnahmen, beispielsweise aus Veranstaltungen, weggebrochen sind, viele Kosten aber weiterlaufen. Ich bin selbst normalerweise jedes Jahr auf zahlreichen
Veranstaltungen unterwegs und weiß, wie wichtig und identitätsstiftend der Brauchtum für uns alle hier ist.
Um dem Vereinsleben vor Ort aber auch in dieser Zeit den Rücken zu stärken, haben wir als NRW-Koalition einen Antrag verabschiedet, der das Auflegen eines Sonderprogrammes für Heimat und Brauchtum zum Gegenstand hatte. Die Landesregierung hat sich dessen angenommen und jetzt ein Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden aufgelegt. Dies beinhaltet, dass von der Corona-Pandemie betroffene Vereineeinen Zuschuss bis zu 15.000 Euro erhalten können. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Das sind wirklich gute Nachrichten für die Menschen hier vor Ort.“

Aktuell 32 mit dem Coronavirus Erkrankte im Rhein-Kreis Neuss

Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss
Grafik: Rhein-Kreis Neuss

 Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 32 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 703 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 10 in Neuss, 8 in Grevenbroich, 8 in Meerbusch, 4 in Jüchen und je 1 in Dormagen und Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 755 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 4,9. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

 

4179 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 289 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen: „Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es möglich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzusetzen und erste Schritte in einen verantwortungsvollen Alltag zu gehen. Halten Sie sich weiter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht notwendige Kontakte und halten immer möglichst 2 Meter Abstand. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Aber gehen Sie weiter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle notwendigen Hygienevorkehrungen sind dort sichergestellt.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Berufskolleg Neuss Weingartstraße:

Seit 20 Jahren EMAS-Zertifikat für nachhaltiges Handeln

Seit 20 Jahren setzt sich das BBZ Weingartstraße Neuss für Nachhaltigkeit ein.
Foto: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss / Neuss. Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Neuss Weingartstraße trägt seit 20 Jahren das Nachhaltigkeits-Siegel für Eco-Management- and Audit Scheme (EMAS). Im Kreisschulausschuss würdigte Kreisdezernent Tillmann Lonnes zusammen mit den Ausschuss-Mitgliedern den Einsatz der Schule des Rhein-Kreises Neuss für das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrkräften und Eltern.

Jürgen Schiffers, Mitglied im Umweltmanagement-Team des Berufskollegs, gab einen Überblick über die zahlreichen Aktionen, Projekte und Wettbewerbsteilnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit. So beschäftigt sich die Nachhaltigkeitsmanagement-Klasse regelmäßig mit den Folgen des Klimawandels. Die Aktion „Deine Fairtrade-Rose für den Krefelder Zoo“ in diesem Jahr fand ebenso gute Resonanz wie das Insektenhotel und der Solarbrunnen auf dem Schulhof. Außerdem pflanzt das BBZ im Rahmen von „Plant for the Planet“ für jeden erfolgreichen Vollzeitschüler einen Baum. Energiesparen wird im Berufskolleg groß geschrieben: So konnte die Schule ihren Energieverbrauch in den vergangenen 20 Jahren halbieren. Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler direkt, weil ein Teil des eingesparten Geldes als Refunding in neue Investitionen fließt.

EMAS steht für ein von der EU entwickeltes System für nachhaltiges Umweltmanagement in Unternehmen, Behörden, Schulen und sonstigen Organisationen. Die teilnehmenden Einrichtungen verpflichten sich, ihre Auswirkungen auf die Umwelt systematisch zu untersuchen und – soweit möglich – zu verbessern. Das BBZ Neuss Weingartstraße hat dazu auf seiner Internetseite eine Umwelterklärung veröffentlicht unter www.berufskolleg-neuss.de.

 

Liveworkshop „Gestärkt aus der Krise“

Rhein-Kreis Neuss. „Gestärkt aus der Krise“ lautet der Titel des neuen Liveworkshops, den das Startercenter NRW und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss in Kooperation mit Frau Anja Wiebe, Coach-Trainerin-Beraterin anbietet. Der Liveworkshop findet am Mittwoch, 8. Juli, von 18 Uhr bis 19.30 Uhr statt.

 

Gerade sind seltsame Zeiten, oder? Gestern war die Welt noch in ok und nun ist alles irgendwie anders? Aufträge wurden storniert. Terminverschiebungen sind vage. Neue Aufträge kommen nur schleppend rein. Digitalisierung der Angebote ist für einige Themen und teilweise nur schwer umsetzbar. Komplex kannten wir vorher schon, aber nun erleben wir komplex hoch 10 – es sind bewegte Zeiten. Eine Herausforderung jagt die Nächste und diesmal nicht nur geschäftlich, sondern auch privat…

Manche sind gelähmt, manche überholen sich selbst auf dem Weg in die digitale Welt, manche sind überfordert und manche hoffen, dass es einfach bald vorbei ist und alles wieder so wird wie früher.

 

Eins steht fest: Alles begann und beginnt in und mit Ihnen! Wenn Sie nicht an Ihr TUN und Ihre STÄRKE glauben, dann werden es auch Ihre Kunden und Mitarbeiter nicht tun.

In diesem Workshop geht es um SIE und um Ihre aktuellen Herausforderungen. Es ist an der Zeit, sich nicht länger im Weg zu stehen und ins TUN und wieder in Ihren Flow zu kommen.

 

Der Liveworkshop wird auf Zoom durchgeführt und ist auch über Mobilgeräte erreichbar. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich per E-Mail an die Adresse aw@anjawiebe.de. Weitere Informationen bei Hildegard Fuhrmann vom Startercenter NRW im Rhein-Kreis Neuss. Ihre Telefonnummer lautet 0 21 31/928 75 12, ihre E-Mail-Adresse hildegard.fuhrmann@rhein-kreis-neuss.de.

Rhein-Kreis Neuss leistet Amtshilfe:

Johannes Lembke und Markus Morawietz unterstützen Gesundheitsamt im Kreis Gütersloh

Johannes Lembke (2.v.l.) und Markus Morawietz (2.v.r.) – hier zusammen mit (v.l.) Kreisdirektor Dirk Brügge, Kreisdezernent Karsten Mankowsky und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke – unterstützen das Gesundheitsamt im Kreis Gütersloh. Foto: Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Der Kreis Gütersloh hat im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen des Coronavirus bei der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück alle Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen um Amtshilfe gebeten. Der Rhein-Kreis Neuss entsendet die beiden Mitarbeiter Johannes Lembke und Markus Morawietz nach Gütersloh. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke erläutert: „Unser Kreis ist bislang glücklicherweise von solchen Ereignissen verschont geblieben, dementsprechend möchten wir dem Aufruf folgen und Personal zur Bewältigung des Infektionsgeschehens zur Verfügung stellen.“

 

Seit dieser Woche unterstützen Gesundheitsaufseher Johannes Lembke und Sachverhaltsermittler Markus Morawietz die Kolleginnen und Kollegen im Kreis Gütersloh. Beide hatten sich spontan freiwillig dazu bereit erklärt, Amtshilfe zu leisten. Krisenstabsleiter Dirk Brügge betont, dass die reguläre Ermittlungsarbeit im hiesigen Gesundheitsamt trotz der Abordnung in gewohnter Qualität fortgeführt wird. „Wir ersetzen die beiden Mitarbeiter durch geschulte Fachkräfte aus anderen Ämtern. Nur durch diese Kompensationsmöglichkeiten es ist derzeit möglich, in Not geratenen Kreisen zu helfen“, sagt Brügge.

 

Der Kreis Gütersloh hat sich bereits für das Hilfsangebot bedankt und die Unterbringung und das Tätigkeitsspektrum der beiden Experten organisiert. Johannes Lembke ist als staatlich geprüfter Hygieneaufseher bereits seit 2003 für das Kreisgesundheitsamt tätig. Er ist unter anderem ministerieller Beauftragter für Hafen-Hygiene und darüber hinaus Rettungsassistent. Sein Kollege Markus Morawietz verstärkt den Rhein-Kreis Neuss erst seit zwei Monaten als so genannter Containment Scout im Auftrag des Robert-Koch-Institutes. Er war in der Sachverhaltsermittlung hinsichtlich des Corona-Geschehens im Einsatz. Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr berichtet, dass beide exzellente Kenntnisse rund um die Vermeidung von Infektionskrankheiten aufweisen. „Ihr Einsatz ist umso mehr zu würdigen vor dem Hintergrund, dass wir alle in den vergangenen Wochen und Monaten bis an die Belastungsgrenze gearbeitet haben und dies auch weiterhin tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, so Dörr. Er erlebt zum ersten Mal, dass Mitarbeiter seines Amtes Kolleginnen und Kollegen in einem anderen Kreis unterstützen.

 

Das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh hatte über die Bezirksregierung Detmold um Amtshilfe gebeten. Die zusätzlichen Gesundheitsaufseher und Hygienefachleute werden unter anderem zur Begehung an den Wohnsitzen und in den Unterkünften der Infizierten benötigt.