Soziales Engagement in Rommerskirchen in Zeiten der
Krise

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Das Rathaus erhielt nach der Mitteilung, dass die Elternbeiträge
für Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsschulen sowie
die Beiträge fürs Mittagessen für den Monat April 2020
nicht erhoben werden, Anfragen von Eltern, ob die Beitrage
für die Mittagsverpflegung an den Caterer gespendet werden
können.
Da die Gemeinde direkt nicht spenden kann, wurde den Eltern
angeboten, dass dieser Betrag, nach Abgabe einer
schriftlichen Erklärung, an den Förderverein weitergeleitet
wird und von dort dann an den Caterer gespendet wird.
Wer diesem lobenswerten Beispiel folgen möchte, kann
diese Erklärung an das zuständige Amt für Schule, Kinder
und Jugend an folgende Email Adresse: monika.
lange@rommerskirchen.de abgeben.
Die Beiträge werden dann gesammelt und dem Förderverein
weitergeleitet.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Das finde ich eine sehr
großzügige Geste; sie ist auch ein Zeichen der Hoffnung für
diejenigen, die wirtschaftlich schwer von der momentanen
Krise getroffen werden.”

25 Erkrankte wieder genesen – Aktuell 256 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Aktuell sind im Rhein-Kreis Neuss 256 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 25 Personen sind kreisweit bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 94 in Neuss, 42 in Dormagen, 38 in Grevenbroich, 36 in Meerbusch, 22 in Kaarst, 14 in Korschenbroich, 8 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben.

1 062 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 930 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert weiter an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis 2020-03-27 : http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/215-25-erkrankte-wieder-genesen-aktuell-256-infektionen-mit-dem-coronavirus-im-rhein-kreis-neuss.html

Um einer ausufernden Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, wurden sowohl Schulen als auch Kitas vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Offen blieb bisher, wie vor diesem Hintergrund mit den Beiträgen für die Kinderbetreuung verfahren wird. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich jetzt mit der Landesregierung für den Monat April auf einen Kompromiss verständigt:
– Die Kommunen verzichten für den Monat April auf die Erhebung der Beiträge für die Betreuungsformen KIBIZ, OGS und Tagespflege.
– Die Eltern verzichten auf eine Rückerstattung der Beiträge für die beiden letzten Wochen im März. Dies führt dann dazu, dass alle Beteiligten (Land, Kommunen und Eltern) sich die Ausfällte zu je einem Drittel teilen.
– Die Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, werden nicht zu Beiträgen herangezogen.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles begrüßt diese Vereinbarung: „Das ist ein sehr gutes Zeichen in einer schwierigen Zeit. Alle Beteiligten halten zusammen und übernehmen Verantwortung.
Mit dieser Vereinbarung endet auch der unsinnige Überbietungswettbewerb mancher Parteien in punkto Elternfreundlichkeit. Jetzt ist nicht die Zeit für Parteiprofilierung, jetzt muss gehandelt werden. Das macht die Landesregierung.“

Aussetzung der Kita- und OGS – Gebühren

Die mit dem 16.03.2020 in Kraft gesetzten und bis zum 19.04.2020
geltenden notwendigen Regelungen zum weiteren Betrieb von
Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Schulen, Ganztagsangeboten
im schulischen Bereich und weiteren Einrichtungen haben
dazu, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Familien die
Betreuung ihrer Kinder trotz bestehender Betreuungsverträge
selbst organisieren muss.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Ich stelle fest, dass auch mit
den Regelungen für Notbetreuung hier in Rommerskirchen sehr
verantwortungsbewusst umgegangen wird.”
Da viele Familien aufgrund von Veränderungen in ihrem beruflichen
Umfeld Einkommenseinbußen verkraften, müssen, hatten
sich der Kreis und die kreisangehörigen Städte im Rhein-Kreis
Neuss schon darauf verständigt, zunächst für den Monat April den
laufenden Beitragseinzug für die betroffenen Einrichtungen auszusetzen,
um den Familien in dieser schwierigen Phase finanzielle
Handlungsspielräume zu geben.
Jetzt hat Familienminister Stamp für NRW eine Aussetzung der
Elternbeiträge für die Kitas, die Tagespflege und den offenen
Ganztag im April bekanntgegeben.
Mertens: “Die Entscheidung des Landes nunmehr eine landesweit
einheitliche Lösung zu finden, begrüße ich sehr. Es ist eine Entscheidung,
auf die ich schon länger gewartet habe. Unsere Gemeindekasse
habe ich bereits gestern angewiesen, das Einzugsverfahren
für die Aprilbeiträge auszusetzen. Die Eltern brauchen
also keinen Antrag zu stellen.”

Corona: Finanzhilfe für die Unternehmen

Um kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen
sowie Solo-Selbstständigen und Freiberuflern
und der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung
umfangreiche Hilfspakete versprochen. Die „Corona-Soforthilfe“ richte sich dabei vor allem an Kleinstunternehmen
und Soloselbstständige. Ein entsprechender Antrag werde am 27. März im Laufe des Tages auf der Internetseite
des Wirtschaftsministeriums online gestellt. Darauf wies jetzt noch einmal Wirtschaftsförderin Alina Gries
hin.
Das Land stellt darüber hinaus den Unternehmen umfangreiche Angebote zur Verfügung:
Bürgschaften: In Nordrhein-Westfalen stehen die Bürgschaftsbank
NRW (bis 2,5 Mio. Euro pro Unternehmen) und
das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro) bereit,
um Kredite zu besichern. Die Bürgschaftsbank ermöglicht
eine 72- Stunden-Expressbürgschaft.
Bürgschaftsbank: Für Kontokorrent-Linien bis 100.000
Euro wird das Wirtschaftsministerium über die Bürgschaftsbank
NRW 90 prozentige Bürgschaften in einem Schnellverfahren
mit nur einem Tag Bearbeitungszeit anbieten, sobald
dieses vom Bundesministerium der Finanzen die Freigabe
dafür bekommt.
KfW-Kredite: Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung
der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen
weitere Erleichterung für die Wirtschaft. Eine höhere
Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent
bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren
Unternehmen erleichtern Banken und Sparkassen die
Kreditvergabe.
Steuerstundungen: Die Finanzverwaltung kommt von der
Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen
Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer)
und der Herabsetzung von Vorauszahlungen
(Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen
und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen
weitest Möglich aus. Für Anträge steht ab sofort
ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung
unter https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-
aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus)
Entschädigungen für Quarantäne: Sollte wegen des
Corona- Virus ein Tätigkeitsverbot, z.B. Quarantäne, ausgesprochen
werden, können Betriebe eine Entschädigung für
die Fortzahlung von Löhnen und Gehältern bei den Landschaftsverbänden
Rheinland und Westfalen-Lippe beantragen.
Das gleiche gilt, wenn Sie als Selbstständige/r oder als
Freiberufler/in einen Verdienstausfall erleiden, weil Sie unter
Quarantäne gestellt wurden. So sieht es das Gesetz zur
Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten vor –
vorausgesetzt, das Gesundheitsamt hat die Isolation angeordnet.
Bemessen wird die Höhe der Entschädigung an den
letzten Jahreseinnahmen, die Sie Ihrem Finanzamt übermittelt
haben (mit dem Finanzamt können Sie darüber hinaus
auch über eine neue Bemessung der Vorauszahlung besprechen,
wenn Sie Umsatzeinbußen zu befürchten haben).
Dauert die Quarantäne länger als sechs Wochen an,
so sinkt die Entschädigung auf die Höhe des gesetzlichen
Krankengeldes ab. Mehr unter https://www.lwl.org/pressemitteilungen/
nr_mitteilung.php?urlID=50337
Beteiligungskapital für Kleinunternehmen: Der „Mikromezzaninfonds
Deutschland“ kann ohne Einschaltung der
Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen
(max. 75.000 Euro). Richtet sich an kleine Unternehmen,
Gründungen und spezielle Zielgruppen (u.a. Unternehmen,
die ausbilden sowie Gründungen aus der Arbeitslosigkeit).
Kurzarbeitergeld: Haben Sie Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter in
Ihrem Betrieb, welche Sie nicht wie gewohnt beschäftigen
und bezahlen können, so können Sie einen Antrag bei der
Bundesagentur für Arbeit stellen. Den Vordruck finden Sie
unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/
kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall
Soforthilfe für freischaffende, professionelle Künstlerinnen
und Künstler: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft
unterstützt freischaffende, professionelle Künstlerinnen und
Künstler mit einer finanziellen Soforthilfe in Höhe von
2.000€. Diese finanzielle und nicht rückzahlbare Unterstützung
soll bei Absagen von Engagements finanzielle Engpässe
überbrücken. Den Antrag können Sie unter nachstehendem
Link herunterladen. Bitte beachten Sie, Ihren
Nachweis über die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse
sowie einen Nachweis für Ihren Honorarausfall (z.B. Vertrag
und Veranstaltungsabsage) Ihrem Antrag beizulegen. Weitere
Informationen sowie den Antrag finden Sie unter
https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.
Soloselbstständige und Kleinunternehmen: Das Soforthilfe-
Programm für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen
sowie Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe umfasst:
· Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse)
o Bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei
bis zu 5 Beschäftigten
o Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei
bis zu 10 Beschäftigten
o Bis 25.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei
bis zu 50 Beschäftigten
· Elektronisches Antragsverfahren wird am
27.03.2020 unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-
2020 online gehen!

Bauarbeiten der neuen Kita „Kleine Weltentdecker“ laufen
bislang planmäßig


„Die Gemeinde Rommerskirchen ist attraktiv für junge Paare
und junge Familien. Somit nimmt auch die Nachfrage nach
Betreuungsplätzen für die Kinder stetig zu. Deshalb soll im
Sommer 2020 die neue Kita ‚Kleine Weltentdecker‘ das Betreuungsangebot
der Gemeinde erweitern“, so Bürgermeister
Dr. Mertens.
2018 hatte der Gemeinderat bereits einstimmig beschlossen,
dass im Ortsteil Butzheim an der Ecke Veilchenweg / Tulpenweg
eine viergruppige Einrichtung für rund 70 Kinder im Alter
von 4 Monaten bis 6 Jahren entstehen soll, in der rund zwölf
Erzieherinnen und Erzieher beschäftigt werden.
Geplant sind hier die Betreuung in einer Nestgruppe (4 Monate
bis 3 Jahren), in Gruppen für Kinder von 2 bis 6 Jahren
und in sog. Regelgruppen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Eine
Besonderheit wird hier die Einrichtung einer Naturgruppe
sein. Diese Gruppenform, die seit Jahren schon in der „Kita
Pusteblume Frixheim“ und auch seit letztem Jahr in der Kita
„Gillbach-Wichtel Rommerskirchen“ angeboten wird, erfreut
sich bei vielen Eltern großer Beliebtheit.
Seit dem Start der Bauarbeiten im letzten Jahr laufen die Arbeiten
– bis heute – voll im Plan.
Mertens: „Ich hoffe sehr, dass das so bleibt. Allerdings müssen
wir alle angesichts der Coronakrise mit Unwägbarkeiten
planen. Der Ausfall einer Firma kann den Zeitplan gefährden.
Mit jedem Tag, den nun gearbeitet wird, kommen wir unserem
Ziel, die Einrichtung am 1.8.2020 zu öffnen, näher.“
Eine weitere Naturgruppe wird für die Kita „Kleine Strolche
Hoeningen“ auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Olligs
entstehen. Bevor die Räume des Dorfcafés genutzt werden
können, wird dort ein eigens für Naturgruppen angefertigter
„Bauwagen“ aufgestellt, der in Kürze bestellt wird.
„Ich bin noch zuversichtlich, dass wir im Sommer in den
neuen Kitas den Betrieb aufnehmen können“, so Bürgermeister
Dr. Mertens abschließend.

Gemeinde informiert auf allen Kanälen zu Corona

In Zeiten der Coronakrise ist das Informationsbedürfnis der
Menschen riesengroß.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Wir erleben momentan
Zeiten, die kaum jemand aus eigener Erfahrung kennt. Alles
ist neu. Viele Menschen haben Fragen.”
Um dem Informationsbedürfnis nachzukommen, nutzt die
Gemeinde verschiedene Möglichkeiten.
So wurde eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer
02183/80080 kann man sich telefonisch Rat einholen. Unter
corona@rommerskirchen.de kann man sich per Mail an das
Rathaus wenden.
Regelmäßig informiert der Bürgermeister unter seiner Facebookseite
und der Seite der Gemeinde Rommerskirchen. Bereits
zweimal hat er dort eine Livesprechstunde angeboten,
die großen Zuspruch erhalten haben. Diese Livesprechstunde
wird auch in der kommenden Woche angeboten.
Auch auf der Homepage der Gemeinde (www.rommerskirchen.
de) wurden umfangreiche Informationen zusammengestellt,
die auch ständig aktualisiert werden. Unter anderem
gibt es dort einen konkreten Frage-/Antwortkatalog zu häufigen
Fragen unter der Leitlinie: Was darf ich, was darf ich
nicht. Aufgegliedert ist das Katalog in verschiedene Sachthemen
wie Soziale Kontakte, Dienstleistungen, Gastronomie,
Einzelhandel.
Mertens: “Mir ist bewusst, dass wir über die sozialen Medien
viele, aber nicht alle Menschen erreichen. Gerade die Risikogruppe
der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hat häufig
keinen Zugang. Daher meine große Bitte an die jüngeren
Menschen in unserer Gemeinde: Informieren Sie bitte ihre
Eltern/Großeltern regelmäßig.
Mein Dank gilt insbesondere auch unserer Feuerwehr, die
die wichtigsten Informationen immer sofort per Lautsprecherwagen
der Bevölkerung mitgeteilt hat.”

Infektionsschutz-Team des Gesundheitsamts ist unermüdlich im Corona-Einsatz

Corona |

Das Infektionsschutz-Team des Kreisgesundheitsamts steht in diesen Zeiten besonders im Fokus. Abgesehen von den Ermittlungen in neuen Corona-Fällen müssen über 1000 Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne täglich telefonisch erreicht werden. „Wir verfügen nicht nur über eine ausgezeichnete Infrastruktur, sondern auch über viel engagiertes Personal, für dessen vorbildlichen Einsatz wir jetzt schon Danke sagen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

„Der höchstmögliche Schutz der Bevölkerung im Rhein-Kreis Neuss ist auch jetzt unsere zentrale Aufgabe, und unser Gesundheitsamt arbeitet mit Hochdruck daran”, erklärt der zuständige Dezernent Karsten Mankowsky. „Wir beschäftigen uns mit sehr komplexen Sachverhalten, die Ermittlungen in Krankenhäusern, Altenheimen und Pflegediensten erforderlich machen“, berichtet Dr. Michael Dörr, der Leiter des Kreisgesundheitsamts. Dabei gehe es etwa darum, positiv getesteten Patienten und Bewohnern trotz ihrer Infektion eine adäquate pflegerische und medizinische Betreuung zukommen zu lassen und bei dem betroffenen Fachpersonal auf Schutzmaßnahmen hinzuwirken.

Verwaltungsleiterin Nadine Broisch und ihr Vertreter Frederic Held organisieren die Arbeitsabläufe in der zuständigen Abteilung. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen unterstützen die zuständige Gesundheitsaufsicht inzwischen. Nach den steigenden Fallzahlen der vergangenen Tage wird weiteres Personal aus der Kreisverwaltung hinzugesteuert.

Momentan ist schnelles Handeln erforderlich, was zu Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit führt. Gesundheitsaufseher und Rettungsassistent Klaus-Werner Stutz stellt das Bindeglied zwischen Kreisleitstelle, Polizei und Gesundheitsamt her. „Meine aktuelle Tätigkeit im Außendienst verlangt neben meiner fachlichen Kenntnis auch viel Fingerspitzengefühl für die vorgefundene Situation,“ so der Mitarbeiter. Die Infizierten unter Quarantäne stellten vor allem allgemeine Verfahrensfragen, was Angehörige oder Arbeitgeber angehe beziehungsweise die Versorgung zu Hause. „Es ist schon sehr belastend für die Menschen, besonders für die Alleinerziehenden“, weiß Stutz.

Quellverweis 2020 03 26 : http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/210-infektionsschutz-team-des-gesundheitsamts-ist-unermuedlich-im-corona-einsatz.html

17 Erkrankte wieder genesen – Aktuell 220 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 220 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit sind mittlerweile 17 Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 40 in Dormagen, 35 in Grevenbroich, 34 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 11 in Korschenbroich, 7 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen.

1 008 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 919 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert weiter an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis 2020-03-26 : http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/213-17-erkrankte-wieder-genesen-aktuell-220-infektionen-mit-dem-coronavirus-im-rhein-kreis-neuss.html

Firma Auch GmbH aus Jüchen spendete 2000 Schutzmasken an den Rhein-Kreis Neuss

Corona | 

Schutzmasken leisten im Kampf gegen das Corona-Virus wertvolle Dienste. Umso mehr freuten sich die Vertreter des Rhein-Kreises Neuss, als jetzt ein Vertreter der Firma Auch GmbH aus Jüchen mit einer Masken-Spende vor der Tür stand. „Dafür bedanken wir uns herzlich. Das zeigt, dass auch die Wirtschaft bei uns mit im Boot ist, wenn es darum geht, die Pandemie zu bekämpfen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

„Der Repräsentant des Unternehmens kam spontan vorbei und hat mir einen Karton mit 2000 Mund-Nasen-Schutzmasken in die Hand gedrückt“, berichtet Fabian Fox vom Amt für Gebäudewirtschaft, das für die Materialbeschaffung zuständig ist. Ein Geschenk, das hochwillkommen ist beim Kreis, der an vorderster Front gegen die Ausbreitung des Corona-Virus an Rhein und Erft kämpft. Laut Marc Zellerhoff, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, sind die Masken „gut geeignet und das, was wir gerade dringend brauchen“. Die Spenden werden im Rettungsdienst bei Patienten mit Symptomen eingesetzt, um die Rettungskräfte vor Ansteckungen zu schützen.

Quellverweis 2020-03-25: https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/211-firma-auch-gmbh-aus-Juechen-spendete-2000-schutzmasken.html

Aktuell 220 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |


© Rhein-KreisNeuss

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 220 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit sind zehn Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 39 in Dormagen, 37 in Grevenbroich, 32 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 12 in Korschenbroich, 7 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen.

835 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 942 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Im Seniorenheim St. Hubertusstift in Neuss hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bewohner auf 27 erhöht. Die Bewohner sind alle weiterhin in der Einrichtung und nicht in einem kritischen Zustand. Die notwendige ärztliche Versorgung ist dort sichergestellt. Die durch den Rhein-Kreis Neuss als WTG-Behörde mit dem Betreiber abgestimmten Maßnahmen zur Vermeidung einer Durchmischung von Bewohnern und Mitarbeitern wurden umgesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert weiter an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis 2020-03-25 http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/209-aktuell-220-infektionen-mit-dem-coronavirus-im-rhein-kreis-neuss.html

Häusliche Betreuung von Corona-Patienten: Kreis unterstützt ambulante Pflegedienste

Corona |

Mit dem Fortschreiten der Corona-Epidemie steigt die Knappheit an Ressourcen wie Desinfektionsmittel, Masken und Kittel. Betroffen sind auch die ambulanten Pflegedienste. Dies wurde jetzt bei einem Arbeitstreffen mit Vertretern dieser Dienste im Rhein-Kreis Neuss deutlich, zu dem die Wohn- und Teilhabegesetz-Behörde (früher Heimaufsicht) des Kreises eingeladen hatte. Wenn sich unter ihren Patienten Corona-Erkrankte befinden und es Engpässe bei der Ausrüstung gibt, können sie sich nun an den Rhein-Kreis Neuss wenden.

„Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten dort helfen, wo es dringend notwendig ist“, sagt Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Dirk Brügge, der an dem Treffen mit den ambulanten Pflegediensten teilgenommen hat. Damit bei nachweislich Corona-Infizierten und auch schon bei begründeten Verdachtsfällen nach den Definitionen des Robert-Koch-Institutes, deren Test-Ergebnisse aber noch nicht vorliegen, die ambulante Pflege unter Schutzausrüstung gewährleistet ist, stellt der Kreis in diesen Fällen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen das erforderliche Material bereit. “Es geht zum einen darum, die Pflegedienst-Mitarbeiter zu schützen, zum anderen, die Ausbreitung des Virus über sie zu unterbinden”, so Brügge.

Zudem wurde von einigen ambulanten Diensten angeregt, eine spezielle Gruppe von Pflegekräften für die ambulante Versorgung von COVID-19-Patienten zu gründen. Dazu erarbeitet eine Arbeitsgruppe der ambulanten Pflegedienste mit dem Kreis gerade ein Konzept. Ein Ziel sei es, erläutert Brügge, möglichst sparsam mit der Schutzausrüstung umzugehen und die Versorgung damit über einen möglichst langen Zeitraum sicherzustellen.

Quellverweis 2020-03-25 : http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/203-haeusliche-betreuung-von-corona-patienten-kreis-unterstuetzt-ambulante-pflegedienste.html

Zehn Erkrankte wieder genesen – Aktuell 179 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 179 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit sind zehn Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 39 in Neuss, 36 in Grevenbroich, 33 in Dormagen, 30 in Meerbusch, 20 in Kaarst, 11 in Korschenbroich, 8 in Jüchen und 2 in Rommerskirchen.

447 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 226 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert weiter an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis 2020-03-24: http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/206-zehn-erkrankte-wieder-genesen.html

Aktuell 133 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 133 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Unverändert sind drei Erkrankte an den Folgen der Infektion gestorben. Kreisweit zwei Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen.

402 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1 112 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Auf zwei Stationen des Seniorenheims St. Hubertusstift in Neuss wurde bei insgesamt fünf Bewohnern und drei Mitarbeitern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die infizierten Bewohner wurden in der Einrichtung isoliert. Der Rhein-Kreis Neuss als WTG-Behörde hat für die Einrichtung einen Aufnahmestopp verhängt. Mit dem Betreiber wurden Maßnahmen abgestimmt um eine Durchmischung von Bewohnern und Personal zu verhindern. Die Umsetzung der Maßnahmen wird überprüft. Alle weiteren Bewohner mit Krankheitssymptomen sowie die Mitarbeiter der Einrichtung werden auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Die Einrichtung wurde zum Infektionsschutz durch die Kreisverwaltung mit Schutzkleidung ausgestattet.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

QUellverweis 2020-03-23: http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/202-aktuell-133-infektionen-mit-dem-coronavirus-im-rhein-kreis-neuss.html

Coronavirus
Weitere Einschränkungen durch die Landesregierung
verhängt

Das Coronavirus stellt die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen.
Nachdem die Gemeinde Rommerskirchen bereits in der letzten
Woche eine Reihe von Einschränkungen verfügt hat,
wurden heute durch die Landesregierung weitere Maßnahmen
verkündet.
Über das von der Gemeinde am Samstag verfügte Ansammlungsverbot
von mehr als fünf Personen hinausgehend, werden
ab jetzt Ansammlungen von mehr als zwei Personen unter
freiem Himmel untersagt. Ausnahme hiervon sind lediglich
auf den Kreis von Angehörigen des eigenen Haushalts
erlaubt. (z.B. Eltern mit Kindern)
Erlaubt sind weiterhin Arztbesuche, Besuche bei Banken,
Einkäufe in Apotheken und Lebensmittelgeschäften, sowie
bei medizinischen Dienstleistern wie Optikern oder Hörgeräteakustikern.
Weiterhin möglich bleiben der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung,
erforderlichen Terminen, Hilfe für andere Personen
(z.B. ältere Angehörige) oder individueller (!) Sport (z.B. Joggen,
Wandern, Radfahren, Spazieren, Nordic Walking).
Aber auch bei allen Ausnahmen gilt: mindestens 1,5 Meter
Abstand halten!
Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen und in
privaten Einrichtungen sind inakzeptabel. Verstöße werden
durch das Ordnungsamt geahndet. Es können empfindliche
Strafen verhängt werden.
Wie in Rommerskirchen wird jetzt landesweit eine Schließung
von Gaststätten und Restaurants erfolgen. Davon ausgenommen
ist die Lieferung und Abholung von Speisen.
Ebenso werden jetzt landesweit Dienstleistungsbetriebe im
Bereich Körperpflege geschlossen. Dazu zählen z.B. jetzt
Gemeinde Rommerskirchen – Presseamt – Bahnstr.51, 41569 Rommerskirchen
Ihr Ansprechpartner: Dr. Elmar Gasten Tel.: 02183/800-56 FAX: 02183/800-90 Email: elmar.gasten@rommerskirchen.de
auch Friseure. Kosmetikstudios, Massagesalons und ähnliche
Betrieben hatte die Gemeinde Rommerskirchen schon
vorher den Betrieb untersagt.
Die jetzt von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen
gelten zunächst für die Dauer von mindestens zwei Wochen.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Ich weiß, dass diese Regelungen
für viele einen harten Einschnitte bedeuten. Aber
zur Eindämmung des Virus sind sie unumgänglich. Ich bin
froh, dass das Land nun einheitliche Vorgaben gemacht hat.
Ich bitte noch einmal dringend alle Bürgerinnen und Bürger,
die Regeln einzuhalten. Es geht um unser aller Gesundheit
Unsere Gemeinde hat sich immer durch ein hohes Maß an
Solidarität ausgezeichnet. Gemeinsam müssen wir das
schaffen. Bleiben sie gesund!“
Für weiteren Anfragen steht die Hotline der Gemeinde unter
der Rufnummer 02183/800-80 zur Verfügung.


Zur Info: Derzeit fährt die Feuerwehr durch Rommerskirchen und lässt über Lautsprecher die neue Allgemeinverfügung verlauten, die eine Ansammlung von über fünf Personen verbietet. Die gesamte Allgemeinverfügung können Sie unter https://www.rommerskirchen.de/…/Allgemeinverfügung-vom-21.3… nachlesen.
Viele Grüße i.A Alina Gries

Corona:
Drei infizierte Personen nun auch in Rommerskirchen

Ansammlungsverbot für mehr als fünf Personen
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die ersten
Personen in der Gemeinde Rommerskirchen mit dem neuartigen
Corona-Virus (Covid-19) infizieren würden.
„Wir sind darauf vorbereitet gewesen. Die Personen stehen
bereits unter Quarantäne“, so Bürgermeister Dr. Martin
Mertens, „und auch die Kontaktpersonen werden derzeit
vom Gesundheitsamt und der Gemeindeverwaltung verfolgt.“
„Solange sich alle Bürgerinnen und Bürger an die Maßnahmen
und Regelungen des Robert-Koch-Institutes sowie der
Bundesregierung halten, haben wir eine Chance, das
Corona-Virus zu verlangsamen“, appelliert Mertens erneut
an die Rommerskirchener Bevölkerung.
Um einer Verbreitung entgegen zu wirken, gilt ab heute
kreisweit ein Ansammlungsverbot ab fünf Personen. Es
wird streng kontrolliert, Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeiten
geahndet.
„Beschränken Sie in der jetzigen Zeit die sozialen Kontakte
auf das Nötigste“, so Mertens weiter. “Es muss jetzt auch
der Letzte den Ernst der Lage erkennen.”
Für Fragen wird die Corona-Hotline der Gemeinde Rommerskirchen
(02183/80080) zusätzlich heute bis 18 Uhr und
morgen von 10 bis 13 Uhr besetzt sein.
Die Feuerwehr wird im Laufe des Samstags die Bürgerinnen
und Bürger per Lautsprecherdurchsagen ebenfalls über
die angemessenen Verhaltensregeln und das neue Ansammlungsverbot
informieren.

Erster Todesfall im Kreisgebiet – Aktuell 95 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Corona |

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 95 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eine 88-jährige Frau mit Vorerkrankungen aus Neuss ist heute an den Folgen des Virus gestorben. Sie ist das erste Todesopfer aus dem Kreisgebiet. Kreisweit zwei Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 22 in Meerbusch, je 16 in Grevenbroich und Dormagen, 15 in Neuss, 13 in Kaarst, 7 in Korschenbroich sowie je 3 in Jüchen und Rommerskirchen.

326 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Kreisweit wurden aktuell noch 955 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, appelliert an die Bevölkerung, sich an Verhaltensregeln zu halten: “Ich rufe nochmals dringend auf: Es hängt jetzt von jedem einzelnen ab, dass Corona nicht zur Katastrophe wird. Verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist, etwa zum Einkaufen, zum Arztbesuch oder zur Arbeit. Halten Sie auch dort Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie häufig die Hände, greifen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vorheriges Händewaschen. Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen. Nur so können wir erreichen, dass sich das Virus nicht wie bisher verbreitet. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich heute noch Gruppen zum Feiern versammeln und die im Interesse der Allgemeinheit dringend notwendige Zurückhaltung fehlt.”

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quellverweis 2020-03-21 : http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/199-erster-todesfall-im-kreisgebiet.html

Corona
Neue Allgemeinverfügung der Gemeinde regelt Zugang
zu Lebensmittelgeschäften

Im Rahmen einer Allgemeinverfügung hat die Gemeinde
Rommerskirchen am 19.03.2020 neue Regelungen, die aufgrund
des sich verbreitenden Coronavirus zwingend notwendig
sind, umgesetzt.
Neben den bekannten Regelungen, insbesondere Schließung
von bestimmten Einzelhandelsgeschäften, Schließung
von Restaurants (das Abholen und die Lieferung von Speisen
bleibt davon unberührt!), Untersagung von öffentlichen
Veranstaltungen, Sperrung der Spiel-. und Bolzplätzen etc.
– hat die Gemeinde eine besondere Regelung erlassen, um
insbesondere die Risikogruppe der Älteren zu schützen.
Wörtlich heißt es zu der Regelung der Öffnungszeiten: “Hierbei
gilt, dass ein Zeitkorridor zwischen 10:00 Uhr und 12:00
Uhr in den Verkaufsstellen ausschließlich Personen vorbehalten
bleiben soll, die als Risikogruppe gelten, insbesondere
Personen über 60 Lebensjahren.”
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: “Wir wollen damit unsere
älteren und vorerkrankten Mitbürgerinnen und Mitbürger
schützen. Ich appelliere insbesondere an diese, das Angebot,
in dieser Zeit einkaufen zu gehen, auch wahrzunehmen.”

Anmeldung über Kreis-Hotline erforderlich: Corona-Teststelle Grevenbroich hat den Betrieb aufgenommen

Corona |

Die zentrale Corona-Teststelle in Grevenbroich hat im Auerbachhaus den Betrieb aufgenommen. Ärzte aus Grevenbroich, Rommerskirchen und Jüchen werden dort im Wechsel an vorerst drei Tagen für je zwei Stunden im Einsatz sein und Abstriche nehmen. Die Probe-Entnahmen sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Darauf weist das Kreisgesundheitsamt hin, das die erforderlichen Termine über seine Hotline 02181/601-7777 vergibt. Ein direktes Aufsuchen der Abstrich-Stelle ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich. Die Hotline des Gesundheitsamtes ist Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr zu erreichen.

Der Start der Corona-Teststelle in Grevenbroich ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit von Rhein-Kreis Neuss, Stadt Grevenbroich und Ärzteschaft. Über die Terminvergabe hinaus übernimmt der Kreis unter anderem die Ausstattung der Teststelle mit Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. Die Stadt Grevenbroich stellt die Räumlichkeiten und Technik. Die Ärzte, die sich freiwillig für den Einsatz in der Corona-Teststelle gemeldet haben, sind neben den Initiatoren der Mediziner-Aktion Dr. Geert Buß und Peter Stöcker: Dr. Franz-Josef Becker, Rainer Brenner, Dr. Marya Faqiryar, Petra Felis, Dr. Peter Ippendorf, Josef Kaesmacher, Dr. Fabian Katt, Dr. Horst Katt, Otto Kottmann, Dr. Cora Laudor, Hans-Georg Paschke, Dr. Klaus Panzer, Dr. Martina Rosen, Dr. Michael Stammen, Sebastian Streck, Dr. Christiane Strempel und Dr. Simone van Haag.

Quellverweis 2020-03-18: http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/pressemeldungen/2020/186-anmeldung-ueber-kreis-hotline-erforderlich-corona-teststelle-grevenbroich-hat-den-betrieb-aufgenommen.html