Status Aktuell: VERSTECKT!

Der goldene Kelch aus Rumeschirche

Im späten Mittelalter sorgte ein unfassbar schön schimmernder Behälter, der aussah wie ein aus purem Gold gegossener schmaler Weinkrug für einen bösen Zwist zwischen dem Landgraf Gallius Martinus und seinen benachbarten Ländereien. Der edle Behälter beherberge eine starke mystische Energie, die es der Sage nach ihrem Besitzer die ermöglichte von einem Moment zum anderen den Ort des Daseins zu verändern. Die Nachbarn in nahen Goyrcheim hatten dies bereits mehrfach schmerzlich erleben müssen als Martinus bei ihnen wütete. Als der Landfürst dann verstarb verschwand der sagenumwobene Behälter mit ihm und galt seitdem als verschollen. Bis zu jenem Tage im März des Jahres 2021 … da wurde er gesehen

#lgoldkelchrumeschirche

Die Kelch-Karte

Der Kelch ist versteckt – die Suche kann beginnen !
Du startest an einem Ort des Gedenkens, in einem Ortsteil von Rommerskirchen, dessen Name auf freundliche Einwohner schließen lässt.
Von dort folgst Du Deiner Nase entlang einer Straße mit guten Gerüchen.
Erst riecht es nach Sauberkeit und Frische, danach nach Leckereien.
Gehe am Turm der Glocken vorbei und folge dann dem Weg der gebrannten Steine.
Kreuzt eine Drossel Deinen Weg, so folge ihr bis eine Lerche Dir den rechten Weg weist.
Hat die Lerche Dich verlassen, begebe Dich nach links.
Vorbei am Ort der Ruhe und Ruhenden setzt Du Deinen Weg geradeaus fort, bis Du das Gelände kleiner Löwenzahn-Freunde erblickst.
Schlage dort den Weg nach links ein, bis Du zu Deiner Rechten einen Platz für Abenteuer findest.
Hier kannst Du hoch hinaus oder nach Schätzen graben, über schmale Pfade balancieren und durch die Luft sausen….
Doch noch ist der Kelch nicht gefunden !
Suche weiter nach einem, inzwischen verlassenen, Ort, der den Menschen vor längerer Zeit zum feiern, essen und treffen diente.
Dahinter liegt ein grosser Platz, der zum Bewegen, toben, trainieren und fit halten einlädt.
Wenn Du nun hier einen Punkt siehst, an dem Du Dein Gleichgewicht finden kannst, so hast Du den Kelch entdeckt !

Hallo zusammen. Heute geht es in Runde 2!
Der Kelch wurde erneut versteckt. Es war uns eine Freude, mitgemacht zu haben.
Wir wünschen euch viel Spaß
 
und Erfolg bei der Suche! Mika und Nadine

Stufe 2

Und das sind die Spielregeln nach dem alten Rumeschirchener Ehrenkodex :

  • Das Versteck soll absolut sicher für Kinder (ja, hier spielen Kids mit!) aber auch für Erwachsene erreichbar sein.
  • Der Kelch darf nicht vergraben werden. Er sollte bitte so versteckt sein, dass er ganz ohne Leitern, Schaufeln, Macheten, Mähdreschern und ähnlichen geborgen werden kann.
  • Der Ort soll sich auf Rommerskirchener Boden befinden.
    Eine weitere Runde für den Rhein-Kreis Neuss startet bald, aber in dieser geht es um Rommerskirchen.
  • In der Natur und vor allem in Naturschutzgebieten muss gelten: Tiere und Pflanzen VOR dem Kelch.
  • Privatgrundstücke werden nicht als Versteck genutzt.
  • Das Versteck sollte problemlos 24/7 erreichbar sein.
  • Das Hinweisbild darf nicht zu schwer sein und sollte einen offensichtlichen Hinweis enthalten. Der Tipp dazu darf gerne kreativ gestaltet werden
  • Der Kelch sollte nie länger als nötig (max. 2 Tage) zu Hause beherbergt werden, sondern so zügig wie möglich wieder versteckt werden.
  • Das nächste Versteck sollte mindestens 2-10 km vom letzten Versteck entfernt sein.
  • Wer seinen Kelch gefunden hat trägt den Fundort auf der Rückseite ein und verewigt sich bitte in der Geschichte des Kelchs.
  • Auch hier gelten die Abstandsregeln, also bitte vermeidet Menschenaufläufe und haltet Euch unbedingt an die geltenden Corona-Bestimmungen (was mit etwas gesundem Verstand kein Problem darstellen dürfte bei der Fläche, die uns zur Verfügung steht)

Im späten Mittelalter sorgte ein unfassbar schön schimmernder Behälter, der aussah wie ein aus purem Gold gegossener schmaler Weinkrug für einen bösen Zwist zwischen dem Landgraf Gallius Martinus und seinen benachbarten Ländereien. Der edle Behälter beherberge eine starke mystische Energie, die es der Sage nach ihrem Besitzer die ermöglichte von einem Moment zum anderen den Ort des Daseins zu verändern. Die Nachbarn in nahen Goyrcheim hatten dies bereits mehrfach schmerzlich erleben müssen als Martinus bei ihnen wütete. Als der Landfürst dann verstarb verschwand der sagenumwobene Behälter mit ihm und galt seitdem als verschollen. Bis zu jenem Tage im März des Jahres 2021 … da wurde er gesehen

Als wir Vater Rhein mit der knarzigen Fähre passiert hatten und uns in der Zollfeste kurz die müden kalten Knochen erwärmten sahen wir noch einmal auf der Karte nach, um zu sehen was uns noch bevorstand. Ödes Brachland mit dem Kloster und eine gefährlich anmutende Schlucht mittendrin.
Wir machten uns bald auf und sahen uns in der für Hinterhalte bekannte Broich-Schlucht, durch die die Bauern Ihr Zeug zum Fluss zerrten um es dort zu verkaufen. Der Freund im Kloster hatte uns vor der Schlucht gewarnt, aber die anderen direkteren Wege waren durch die Jahreszeit bedingt nicht für uns passierbar. Wir sahen die Halunken, die uns von den Oberkanten des Broichs belauerten aber sie ließen uns unbeschadet passieren. Der kleine Anstieg danach , der breite Trampelpfad, den alle nur den „Weg der 477 Beutelratten“ nannten und wir waren endlich an dem lauwarmen Gillbach.
Die Gilbach war bekannt für ihre vielen Fische und wir mussten Ihr nur noch ein kurzes Stück folgen um den Goldenen Kelch endlich nach wochenlanger beschwerlicher Reise von unserer römischen Domstadt in die Hände nehmen zu können. 

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