POL-NE: Aufmerksame Bankangestellte verhindert Betrug - Polizei warnt erneut vor der Masche...

Dieses Thema im Forum "Infos der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss" wurde erstellt von Polizei Rhein-Kreis Neuss RSS, 16 August 2019 um 12:35 Uhr.

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    16.08.2019 – 11:58

    Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

    Meerbusch/Rhein-Kreis Neuss (ots)

    Eine Seniorin aus Meerbusch erhielt am Donnerstag (15.08.) einen betrügerischen Telefonanruf. Eine männliche Stimme gab sich der knapp 80-Jährigen gegenüber als "Kriminalbeamter Schneider" aus. Laut seinen Angaben sei sie das "Opfer eines Betruges" geworden. Im weiteren Verlauf des Gesprächs erkundigte sich der unbekannte Anrufer nach den Vermögensverhältnissen der älteren Dame. Die anschließende Empfehlung lautete, ihr Bargeld in amtliche Verwahrung zu geben. Als die arglose Meerbuscherin bei ihrer Bank den entsprechenden Betrag abheben wollte, kamen einer skeptischen Mitarbeiterin des Geldinstitutes Zweifel. Sie informierte rechtzeitig die Polizei. Ihr entschlossenes Verhalten bewahrte die Kundin vor einem erheblichen Verlust.

    Wie sich herausstellte, hatte die ältere Dame beabsichtigt, das Geld aus Sicherheitsgründen einem vermeintlichen Kriminalbeamten zu übergeben.

    Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor. Zu einer Geldübergabe ist es im vorliegenden Fall nicht gekommen.

    Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal mit welcher Masche sie gerade unterwegs sind, ist immer das Gleiche: das Geld oder die persönlichen Daten ihrer Opfer. Seien Sie deshalb vorsichtig bei Anfragen am Telefon, bei ominösen Aschreiben per Brief oder Mail und natürlich auch bei direkten Besuchen von Fremden an der Haustür. Die Polizei wird nicht müde, vor Telefonbetrügern zu warnen. Wer derartige Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300-0) wenden.

    Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

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